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Tödlicher Kletterunfall in Bad Goisern

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Ein 53-Jäh­ri­ger ist heu­te in einem Klet­ter­gar­ten in Bad Goi­sern töd­lich ver­un­glückt. Weil sich sich Kara­bi­ner lös­te, stürz­te der Mann sie­ben Meter in die Tie­fe und schlug mit dem Kopf auf einem Fels auf.

Der 53-Jäh­ri­ge aus dem Bezirk Salz­burg-Umge­bung klet­ter­te am 18. Novem­ber 2019 allei­ne im Klet­ter­gar­ten “Ewi­ge Wand” in Bad Goi­sern. Dabei woll­te er, laut Poli­zei, die Rou­te “Rech­te Funsn” im Sek­tor “Dry­land” mit der Schwie­rig­keit 8a ein­rich­ten, um danach an einer Klem­me gesi­chert die­se allei­ne zu klet­tern.

Kara­bi­ner lös­te sich — sie­ben Meter in frei­em Fall abge­stürzt

Als der 53-Jäh­ri­ge mit der Steig­klem­me an dem ver­meint­lich fixier­ten Seil gera­de die Wand auf­stieg und schon eini­ge Meter hoch­ge­stie­gen war, lös­te sich der Kara­bi­ner aus dem Haken und er stürz­te ca. sie­ben Meter in frei­em Fall ab. Dabei schlug er mit dem Kopf auf einen Fels auf und erlitt töd­li­che Ver­let­zun­gen.

Klet­te­rer eil­ten zu Hil­fe

Zwei Klet­te­rer, die unter­halb beim Klet­tern waren, hör­ten den Absturz. Sie eil­ten sofort zur Unfall­stel­le, began­nen mit der Reani­ma­ti­on und setz­ten einen Not­ruf ab. Der Not­arzt­hub­schrau­ber, die Berg­ret­tungs­orts­stel­le Bad Goi­sern und die Alpin­po­li­zei Gmun­den wur­den ver­stän­digt. Der Not­arzt und ein Arzt der Berg­ret­tungs­orts­stel­le konn­ten nur mehr den Tod des Ver­un­fall­ten fest­stel­len.

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