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Zugang für Impfungen soll für die Bevölkerung erleichtert werden

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Kani­ak lehnt eine gene­rel­le Impf­pflicht ab
„Eine gene­rel­le Impf­pflicht ist abzu­leh­nen, eine Kop­pe­lung an Sozi­al­leis­tun­gen und ein Aus­bau des Mut­ter-Kind-Pas­ses in einen Jugend­pass mit einer Erwei­te­rung des Gra­tis­impf­pro­gramms wäre aber für die FPÖ vor­stell­bar.“ Mit die­sen Wor­ten kom­men­tiert der frei­heit­li­che Gesund­heits­spre­cher und NAbg. Mag. Ger­hard Kani­ak die wie­der­auf­ge­flamm­te Dis­kus­si­on über eine Masern-Impf­pflicht.

Der gesund­heits­po­li­ti­sche Ansatz soll­te sein, unse­re Bür­ger nicht zu ver­pflich­ten und zu bevor­mun­den, son­dern auf­zu­klä­ren und zu infor­mie­ren. Mit ent­spre­chen­den Infor­ma­ti­ons­kam­pa­gnen soll­te das Bewusst­sein inner­halb der Bevöl­ke­rung gestärkt und die Durch­imp­fungs­ra­te damit erhöht wer­den.

Einer immer grö­ßer wer­den­den Impf­skep­sis kann man nur mit Daten und Fak­ten ent­ge­gen­wir­ken – eine ver­ord­ne­te Impf­pflicht wür­de das Miss­trau­en der Men­schen mög­li­cher­wei­se nur noch erhö­hen“, betont der FPÖ-Gesund­heits­spre­cher. „Zudem soll der Zugang für Imp­fun­gen für die Bevöl­ke­rung erleich­tert wer­den — zum Bei­spiel durch die Abschaf­fung der Rezept­pflicht für jene Imp­fun­gen, die nach dem öster­rei­chi­schen Impf­plan emp­foh­len sind. So könn­te der Impf­stoff zukünf­tig direkt auf dem Weg zum Arzt in der Apo­the­ke abge­holt wer­den, ohne vor­her ein Rezept besor­gen zu müs­sen“, erklärt Kani­ak.

Foto: FPÖ

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