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Traunstein-Taxi erweitert Netz auf 183 Haltestellen in 14 Gemeinden

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Ein dicht gewebtes Nahverkehrsnetz für die meist schwierig zu bewältigende „letzte Meile“ ist durch den Zusammenschlus von Traunsee- und Traunstein-Taxi gewebt worden.

Tourismusverband Traunsee-Almtal und Öffentlichen Hand (Gemeinden & Bund), die zum niedrigen Fahrpreis je ein Drittel zuschießen, bieten ab morgen, 1. März, ein Anruf-Taxi-Service an, das vom Langbathsee bis zum Almsee und auf den Vöcklaberg oder auch bis zum Bahnhof Lambach und nach Pettenbach reicht: Es sind 14 Routen in 17 Gemeinden mit 183 Haltestellen, Bootstaxe auf dem Traunsee inklusive.

Wanderer erreichen die schönsten Ausflugsziele, Einheimische brauchen für Besuche und Erledigungen kein eigenes Auto mehr. In der Region werden dazu geschätzte 50 Tonnen CO2 eingespart werden.

Grafik (c) Traunsteintaxi

BESTELLEN MIT DER APP „OTAXI“
Die Chauffeure, lauter heimische Taxler, fahren an 365 Tagen im Jahr täglich von 7 – 20 Uhr. Der Kunde muss seine Fahrt mindestens eine Stunde vor Antritt anmelden – und zwar unter der Nummer 050 – 422 1691. (Kombination aus den Seehöhen des Traunsees und des Traunsteins). Besonders einfach und elegant geht das Bestellen mit der App „otaxi“ auf dem Smartphone. Das GPS zeigt dem User die nächstgelegene Haltestelle an.

FAHRPREISE
€ 7,00 Normalstrecke
€ 3,00 Kurzstrecke mit bis zu drei Haltestellen
Halbe Preise für Kinder bis 14 Jahre
Freie Fahrt für Kinder unter 3 Jahren

Dafür, dass sich der Tourismusverband für diese Art der Mobilität starkt macht, hat Geschäftsführer Andreas Murray ein überzeugendes Argument: Seit Jahren nimmt die Zahl der Gäste, die mit Öffis anreisen und die dann auch hier mit Öffis herumkommen wollen, deutlich zu.

Quelle: Stadtamt Gmunden

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2 Kommentare

  1. I man I Tram am

    „Seit Jahren nimmt die Zahl der Gäste, die mit Öffis anreisen und die dann auch hier mit Öffis herumkommen wollen, deutlich zu.“

    Traue keiner Statistik, die du nicht selber fälscht…. wo bleibt eigentlich ein Bericht über die vernichtende Kritik des Rechnungshofs am Tram-Projekt?

    • Rudi Froscher am

      aber für die dumme Verkehrspolitik in und rund um Gmunden müsste man die vielen Experten und Beamten im Land die rote Karte zeigen. Seien Sie selber froh, wenn sie nicht das Opfer eines Behördenwahnsinns werden, ich kenne solche Fälle, wo dann Alle wegschauen, aber damit keine Missverständnisse aufkommen, nicht im Bezirk Gmunden. Das Konzept mit den Taxis ist ein guter Anfang für Menschen, die ohne Auto unterwegs sein wollen. Es ist gut, das man das fördert, in Anbetracht der ganzen Stadterneuerung zwecks Tramdurchbindung könnte man wahrscheinlich in halb Oberösterreich Taxis noch wesentlich billiger anbieten. Dabei ist das Taxigewerbe auch nicht mehr das, was es einmal war, vor Allem für die Fahrer, die ja wirklich einen Minilohn bekommen. Das nicht mehr mit dem Zug ins Salzkammergut fahren, hat auch was mit den überhöhten Bahn Normalticketpreisen zu tun. Aber immer mehr Leute opfern halt aus Überzeugung Geld an Öffis, manche meinen es sei halt Mode und Umweltschutz und fahren deshalb und zwecks Abenteuer oder Bequemlichkeit u Sicherheit öffentlich. Beides hat seine Berechtigung. Und natürlich gehen solche Taxi oder andere eventuell Carsharing Konzepte oder Mietauto, Mietfahrrad oder Moped nur dort auf, wo man ehrlich gewillt ist etwas zu fördern und wo die ganzjährige gute Frequenz besteht. Ein echter Hemmschuh in unserer Gesellschaft bei diversen Mietmodellen besteht ja aus der Gewerbeordnung vom Jahre Schnee. Es wäre auch bei uns im Sommer schön, mit einem Moped die Salzkammergut Seen zu erkunden, aber nachdem man verhältnismäßig wenig Besucher hat, die dann wirklich öffentlich kommen, wird sich das nicht rechnen. Rechnen tun sich klarerweise eher Quartiere. Sollte der Klimawandel wirklich so konstant bleiben, dann hat auch bei uns die Fremdenverkehrswirtschaft wieder gute Chancen, bessere Erträge zu erwirtschaften. Schön wäre es, und das Gute liegt ja dann wirklich oft so nah. Österreich muss insgesamt moderner werden, von Papiervorschriften, die letztlich nur die Wahrheit einwickeln und Leute mitunter knebeln, befreit werden. Dann wären auch noch mehr Verdienstmöglichkeiten und Angebote und Service für den Fremdenverkehr entwickelbar. Aber wie das Leben so spielt, waren die Raucher Gesetze ein Verhau, die Registrierkassenpflicht ein unnötiger Ballast für Kleine, und letztlich weiß unser Staat nie, wo die Provisions Millionen bei den Abfangjägern hingekommen sind. Meiner Einschätzung nach, wird man das nie wissen, wenn so wie Fekter mit geschwärzten Akten dahergekommen wird. Kann aber sein, das es die Besteller, das waren unter schwarz blau, gar nichts mehr hören können und wissen wollen. Inzwischen wollt es schwarz grün nicht mehr so genau wissen, Es ist verdammt hart die Registrierkassenpflicht bei Millionen einzuführen. Und um 165 Millionen Steuergeld, da hätte das Land gleich zwei Hotels hinstellen und verpachten können und mit dem Gratis Taxi den Lückenschluss von Kaiser Franz Josefs Platz bis zum Seebahnhofgelände überbrücken können. Nur so nebenbei, gottseidank kann man das schönste was wir haben, nicht politisch abwerten. Es gilt wie immer die Unschuldsvermutung.