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Generalsanierung der Traunbrücke auf der Umfahrung Gmunden beginnt

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Abnüt­zungs- und Ver­schleiß­erschei­nun­gen machen eine Gene­ral­sa­nie­rung an der 1978 neu errich­te­ten und ca. 384 Meter lan­gen „Traun­brü­cke Umfah­rung Gmun­den 1“ erfor­der­lich. Dazu ist es auch not­wen­dig, den Ver­kehr groß­räu­mig umzuleiten.

Dabei wer­den die Rand­bal­ken, der Belag, die Abdich­tung und Brü­cken­aus­rüs­tung kom­plett abge­tra­gen und erneu­ert, wie auch Sanie­rungs­ar­bei­ten am Trag­werk durch­ge­führt. Die Gesamt­kos­ten betra­gen etwa 2,2 Mio. EUR. Um auch dem Geh- und Rad­ver­kehr auf der Brü­cke genü­gend Raum zu geben, wur­de sei­tens des Lan­des  inten­siv nach Mög­lich­kei­ten gesucht, um den Bedürf­nis­sen aller Ver­kehrs­teil­neh­mer wäh­rend der Bau­pha­se als auch künf­tig gerecht zu werden.

Kom­pro­miss zur Ver­wirk­li­chung des Geh- und Rad­we­ges gefunden

Mit einer Ver­schmä­le­rung der Fahr­bahn zuguns­ten des nicht moto­ri­sier­ten Ver­kehrs konn­te ein wirt­schaft­lich und tech­nisch mach­ba­rer, zukunfts­ori­en­tier­ter Kom­pro­miss zur Ver­wirk­li­chung des Geh- und Rad­we­ges gefun­den wer­den, der durch Initia­ti­ve des Lan­des kurz­fris­tig noch rea­li­sier­bar wurde.

Quel­le: Land 

Ver­kehrs­füh­rungs­kon­zept erarbeitet

Eine Brü­cken­sa­nie­rung mit Ampel­re­ge­lung wur­de auf­grund der Län­ge der Brü­cke sowie dem hohen Ver­kehrs­auf­kom­men ver­wor­fen, da dies in Stoß­zei­ten bereits nach kür­zes­ter Zeit kilo­me­ter­lan­gen Rück­stau in bei­den Fahrt­rich­tun­gen ver­ur­sacht hät­te. In Zusam­men­ar­beit aller betrof­fe­nen Stel­len wur­de daher früh­zei­tig ein Ver­kehrs­füh­rungs­kon­zept aus­ge­ar­bei­tet, wel­che den Ver­kehr im ers­ten Bau­ab­schnitt ein­strei­fig in Ein­bahn­re­ge­lung von Gmun­den nach Stey­rer­mühl und im zwei­ten Bau­ab­schnitt zwei­strei­fig bis zum Bau­en­de in bei­den Rich­tun­gen durch das Bau­feld führt.

Bau­ar­bei­ten star­ten am 24. Februar

Die ers­te Bau­pha­se beginnt bereits am 24.02.2020 mit einer zwei­strei­fi­gen Ver­kehrs­füh­rung über den Bestand und kur­zen ört­li­chen Anhal­tun­gen bis zum 16.03.2020. In die­ser Zeit wer­den die Gerüst­ar­bei­ten sowie auch die pro­vi­so­ri­schen Mar­kie­rungs­ar­bei­ten sowie das Auf­stel­lung der Leit­wän­de für die Ver­kehrs­si­che­rung durch­ge­führt. Von 16.03.2020 bis 05.07.2020 erfolgt dann eine ein­strei­fi­ge Ver­kehrs­füh­rung in Ein­bahn­re­ge­lung mit Kom­plettsper­re und groß­räu­mi­gen Umlei­tung der Fahrt­rich­tung Gschwandt – Gmunden.

Ab der zwei­ten Bau­pha­se vom 06.07.2020 bis zum der­zeit geplan­ten Bau­en­de mit 23.10.2020 ist immer eine zwei­strei­fi­ge Ver­kehrs­auf­recht­erhal­tung über den Bestand ohne Umlei­tung gegeben.

Ver­kehrs­um­lei­tung

Damit der Arbei­ter­früh- wie auch Wochen­end­ver­kehr (Urlaubs­gäs­te, Tou­ris­ten) unge­hin­dert über die Brü­cke aus Gmun­den hin­aus Rich­tung Stey­rer­mühl und Scharn­stein fah­ren kann, wird die Fahrt­rich­tung Gmun­den – Stey­rer­mühl auf der Brü­cke geführt und ein Fahr­strei­fen frei­ge­hal­ten. Die Gegen­rich­tung wird kom­plett gesperrt und wäh­rend der ers­ten Bau­pha­se groß­räu­mig umge­lei­tet. Die Ver­kehrs­um­lei­tung erfolgt für den LKW- Ver­kehr groß­räu­mig von Scharn­stein kom­mend über die Gmun­de­ner Stra­ße B144 nach Stey­rer­mühl und über die A1 und Abfahrt Regau und der Salz­kam­mer­gut Stra­ße B145 nach Gmunden.

Für den PKW- Ver­kehr erfolgt die Umlei­tung über die Gmun­de­ner Stra­ße B144 nach Stey­rer­mühl und ent­we­der über die Ohls­dor­fer Stra­ße L1303 oder der A1 und Abfahrt Regau und der Salz­kam­mer­gut Stra­ße B145 nach Gmunden.

Die Gene­ral­sa­nie­rung der über 40 Jah­re alten Brü­cke ist unbe­dingt not­wen­dig, damit die Sicher­heit auf der Brü­cke für die nächs­ten Jahr­zehn­te gewähr­leis­tet ist. Eine Bau­stel­le die­ser Grö­ßen­ord­nung ist ohne Ver­kehrs­be­ein­träch­ti­gung nicht durch­führ­bar, wes­halb wir uns für eine Vari­an­te mit mög­lichst gerin­gen Aus­wir­kun­gen für die Ver­kehrs­teil­neh­mer ent­schie­den haben“, so Lan­des­rat Mag. Stein­kell­ner abschließend.

Quel­le: Land 

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