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Karten-App wurde Bergsteiger zum Verhängnis

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Ein 20-Jäh­ri­ger aus dem Bezirk Vöck­la­bruck muss­te heu­te Mit­tag vom Hub­schrau­ber der Flug­po­li­zei gebor­gen wer­den. Der Mann woll­te zum ers­ten Mal den Traun­stein bestei­gen und ori­en­tier­te sich dabei nach einer Han­dy-App. Das wur­de dem Berg­stei­ger zum Ver­häng­nis.

Auf der App war ein Weg auf der Nord­sei­te des Traun­steins ein­ge­zeich­net und er ent­schied sich dazu die­sen auf­zu­stei­gen. Dabei han­del­te es sich jedoch um einen nicht mar­kier­ten Steig über das soge­nann­te “Hoch­kamp”. Die­sen anspruchs­vol­len Steig ver­lor der Wan­de­rer und die App zeig­te ihm einen wei­te­ren “Weg” Rich­tung Gip­fel.

So stieg er über weg­lo­ses, stei­les, nas­ses, fels­durch­setz­tes und Absturz gefähr­de­tes Gelän­de Rich­tung Ost­grat. Auch das ist ein nicht mar­kier­ter und anspruchs­vol­ler Steig, wel­cher alpi­ne Berg­stei­ger­fä­hig­kei­ten erfor­dert. Als er sich schließ­lich nicht mehr wei­ter trau­te, setz­te er einen Not­ruf ab.

Die Besat­zung des Poli­zei­hub­schrau­bers loka­li­sier­te den Mann rasch neben dem Ost­grat und ret­te­te ihn mit­tels Tau­es unver­letzt, berich­tet die Poli­zei.

Quel­le: LPD

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