salzi.at - Aktuelles aus dem Salzkammergut

Keine Covid-19-Infektionsgefahr in den Badeseen

1

Den wissenschaftlichen Erkenntnissen folgend passiert der Hauptübertragungsweg des SARS-CoV-2 Virus von Mensch zu Mensch mittels Tröpfcheninfektion. Namhafte Expertinnen und Experten von Universitäten und Fachorganisationen sehen keine Gefahr, dass eine Infektion mit dem SARS-CoV-2 Virus im Wasser stattfindet.

Das Virus kann sich in Badegewässern nicht in infektiöser Form ausbreiten bzw. vermehren. Der molekulare Aufbau des Virus lässt kein Überleben im Wasser erwarten. Zudem dürfte UV-Licht das Virus sehr rasch inaktivieren, seine Stabilität scheint daher in der Umwelt extrem gering zu sein. Im Wasser herrscht zusätzlich ein hoher Verdünnungsgrad, der eine Infektion noch unwahrscheinlicher macht.

„Auch die AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit) beruhigt insofern, dass es derzeit keine Hinweise darauf gibt, dass sich Menschen über Trinkwasser/Leitungswasser oder Oberflächenwasser mit dem neuartigen Corona-Virus infiziert haben. Dies gilt auch für alle Badegewässer, wie unsere Flüsse, Seen und Teiche. In Schwimmbädern sorgt zudem die Aufbereitung mit Chlor oder Salz für weitreichendere Hygienebedingungen und für Sicherheit. Alle vorliegenden Erkenntnisse deuten darauf hin, dass Viren durch das Chlor abgetötet werden. Damit dürfte auch im Wasser der Schwimmbäder kein größeres Ansteckungsrisiko als in anderen öffentlichen Einrichtungen bestehen“, teilt Wasser-Landesrat KommR Ing. Wolfgang Klinger mit.

„Das Fazit der Expertinnen und Experten ist also, dass das eigentliche Risiko, sich mit dem SARS-CoV-2 Virus anzustecken, nicht im Wasser lauert sondern dann, wenn die mittlerweile bekannten Hygienemaßnahmen und der Abstand zu anderen Personen am und neben dem Gewässer nicht eingehalten werden! Damit der Badespaß an den erlaubten Orten also kein jähes Ende nimmt, bitte unbedingt die Verhaltensregeln und Hygienemaßnahmen beachten“, so Klinger abschließend.

Quelle: Land OÖ

Teilen.

1 Kommentar

  1. Rudi Froscher am

    jetzt wo ich das weiß, glaube ich eher das ist eine Falle der Wassermänner, die so ihre Opfer noch leichter in die Tiefe ziehen können. das auf mich Nixen warten würden, kommt mir eher nicht in den Sinn, weil die den Mopedlärm nicht ertragen. wenn schon der See so ungefährlich ist, dann sollte man wenigstens an dessen Ufer die typische Corona Frisur nicht vermissen. derweil sind die Leute aber noch lieber vorsichtig, weil immer wenn was erlaubt ist, wird es nur dann nachgemacht, wenn zuerst, in diesem Fall Corona Versuchs -Kandidaten in Echt überlebt haben. wer weiß, vielleicht stammt die Studie von einer Gruppe, die nicht für den öffentlichen Diskurs genehm ist, bzw. genehmigt. Erst muss man die Quelle genau untersuchen, von der diese gescheiten wissengschaftlichen Tips kommen. Bitte hier Quelle nicht mit Traun Ursprung gemeint, sondern die wissengschaftliche Quale.

Kommentare