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Private Schätze im Museum

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Mitglieder des Gmundner Musealvereines stellen im K-Hof Kammerhofmuseum aus. Sie zeigen quasi ihr Familiensilber.

Ein Unikat des großen Keramikkünstlers Kurt Ohnsorg, ein Taube aus Beton, das Original-Programmheft eines internationalen Schlagerfestivals in Gmunden, bei dem Udo Jürgens 1966 – Song Contest-Sieger in diesem Jahr, als Gaststar auftrat, Notgeld, historische Fotos, Kleidungsstücke und Spielsachen oder – ein Highlight – die volkstümliche Darstellung des Grabes Christi in einer Glasflasche aus dem frühen 19. Jahrhundert… Die rund 140 Exponate von 40 Leihgebern werden ein lokalhistorisches Kaleidoskop ergeben, wie man es in Gmunden noch nicht gesehen hat.

Die Rede ist von „Private Schätze im Museum“, der ersten Mitglieder-Ausstellung des Gmundner Musealvereines, die ab 27. Mai im K-Hof Kammerhofmuseum zu sehen sein wird.

Vernissage wird es leider keine geben, weil dabei die Abstandsregeln nicht einzuhalten wären. Aber das ab 20. Mai wieder geöffnete Museum empfängt Besucher bis zu Kleingruppen von zehn Personen sehr gerne. Pandemie-bedinge Auflagen: Man muss im Haus einen Mund-Nasen-Schutz tragen, mindestens 2 m Abstand wahren und vorher telefonisch einen Besuchszeitpunkt vereinbaren.

Musealvereinsobmann August Mayer hofft, dass es zumindest am Ende der Ausstellung zu einer Publikumsveranstaltung kommen wird, zu einer Finissage bei der Langen Nacht der Museen am 3. Oktober. An diesem bundesweiten Museumsereignis wird sich der K-Hof auf jeden Fall beteiligen.
Kontakt für Besucheranmeldungen: Tel. 0676 / 88794-422

Foto: Musealverein Gmunden

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