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Verkaufsangebot für Grundstück am Langbathsee vom Eigentümer wieder zurückgezogen

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Sowohl für Ein­hei­mi­sche als auch für Aus­flugs­gäs­te und Tou­ris­ten sind die Nut­zung intak­ter Natur­räu­me und ein öffent­li­cher Zugang zu den Seen in Ober­ös­ter­reich von größ­ter Bedeu­tung. Das gilt natür­lich auch für das Natur­ju­wel Lang­bath­se­en in Eben­see. Als die Gemein­de Eben­see auf­grund der Ver­kaufs­ab­sicht des Eigen­tü­mers für ein 4.600 Qua­drat­me­ter gro­ßes Ufer­grund­stück beim Vor­de­ren Lang­bath­see das Land um Unter­stüt­zung ersucht hat, ist das Land daher auch sofort aktiv gewor­den. In Abstim­mung mit dem Eigen­tü­mer hat man sich auf einen unab­hän­gi­gen Gut­ach­ter geei­nigt, der im Auf­trag der Lan­des-Immo­bi­li­en GmbH einen Ver­kehrs­wert für das betrof­fe­ne Grund­stück fest­ge­stellt hat. Nun hat der Eigen­tü­mer bekannt­ge­ge­ben, dass er das Ver­kaufs­an­ge­bot wie­der zurück­zieht, mit der Begrün­dung, dass er ande­re Vor­stel­lun­gen hin­sicht­lich des Ver­kaufs­prei­ses hat“, gibt Wirt­schafts- und Tou­ris­mus-Lan­des­rat Mar­kus Ach­leit­ner bekannt.

Uns ist wich­tig, dass der öffent­li­che See­zu­gang auch wei­ter­hin erhal­ten bleibt. Dies ist beim Lang­bath­see auf jeden Fall gewähr­leis­tet. Das haben auch die Bun­des­fors­te als Eigen­tü­me­rin des Ufer­strei­fens zwi­schen dem See und dem betref­fen­den Ufer­grund­stück zuge­si­chert. Zugleich liegt es auch in der Hand der Gemein­de Eben­see, kei­ne Ände­run­gen bei den bestehen­den Wid­mun­gen für die­ses Grund­stück zuzu­las­sen, so dass es auch hier zu kei­nen Beein­träch­ti­gun­gen des See­zu­gangs kom­men kann“, wie Lan­des­rat Ach­leit­ner und der Eben­seer Bür­ger­meis­ter Mar­kus Sil­ler in einem gemein­sa­men Gespräch fest­ge­hal­ten haben. „Damit ist die aktu­el­le Ver­kaufs­op­ti­on vom Tisch. Soll­te es künf­tig sei­tens des Eigen­tü­mers zu einer Mei­nungs­än­de­rung hin­sicht­lich eines mög­li­chen Ver­kaufs kom­men, dann ste­hen Gemein­de und Land für Gesprä­che zur Ver­fü­gung“, beto­nen Lan­des­rat Ach­leit­ner und Bür­ger­meis­ter Sil­ler.

Dem Land sind öffent­li­che Zugän­ge und Bade­mög­lich­kei­ten an unse­ren Seen ein gro­ßes Anlie­gen. So bie­tet allei­ne das Land an Ober­ös­ter­reichs Seen öffent­li­che Bade­plät­ze mit einer Gesamt­flä­che von 1.124.000 Qua­drat­me­tern sowohl für die ein­hei­mi­sche Bevöl­ke­rung als auch für Aus­flugs­gäs­te und Urlau­ber an“, erklärt Wirt­schafts- und Tou­ris­mus-Lan­des­rat Mar­kus Ach­leit­ner.

Foto: pixabay

 

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1 Kommentar

  1. Rudi Froscher am

    schon schwach von der öffent­li­chen Hand, sprich dem Land, für so ein wich­ti­ges Nah­erho­lungs­are­al nicht genug Geld zu haben.
    beim Ver­kauf wäre man halt manch­mal nicht zu brem­sen, wür­den da nicht nam­haf­te den Ver­kauf ver­hin­dern, sie­he Spitz Vil­la Traun­kir­chen. Da wer­den dann Lüf­tungs­an­lan­gen und ande­re Laba­li­en ange­führt in den Medi­en und auch nicht die wah­ren Hin­ter­grün­de.
    https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/salzkammergut/Land-prueft-Verkauf-von-Spitzvilla-OEffentlicher-Seezugang-in-Gefahr;art71,561204

    Daten Fak­ten Prei­se — das fehlt halt immer wie­der bei öffent­li­chen Zu oder Ver­käu­fen, damit die Men­schen nicht zu viel den­ken müs­sen.