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Gmundner Umfahrungsbrücke ab 30. Juli wieder für den Verkehr freigegeben

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Generalsanierung mit Donnerstag, 30. Juli 2020 fertiggestellt

Dank einer opti­mier­ten Bau­ab­wick­lung und des bes­ser als erwar­te­ten Zustan­des des Trag­werks wird die Traun­brü­cke der Umfah­rung Gmun­den bereits am Don­ners­tag, den 30. Juli 2020 voll­stän­dig für den Ver­kehr frei­ge­ge­ben”, so Infra­struk­tur-Lan­des­rat Mag. Gün­ther Stein­kell­ner. 

Damit wer­den die bei­den Fahr­strei­fen der Umfah­rungs­brü­cke wie­der unein­ge­schränkt und ohne Behin­de­rung für die Verkehrsteilnehmer/innen zur Ver­fü­gung ste­hen. Ursprüng­lich war geplant, das 1978 errich­te­te Brü­cken­ob­jekt in meh­re­ren Bau­pha­sen zwi­schen Febru­ar und Okto­ber 2020 über die Som­mer­mo­na­te hin­weg zu sanie­ren.

Um lang­fris­tig die Ver­füg­bar­keit und siche­re Benutz­bar­keit unse­res Stra­ßen­net­zes gewähr­leis­ten zu kön­nen und auf­grund des ste­tig stei­gen­den Ver­kehrs­auf­kom­mens sowie den damit ver­bun­de­nen Abnüt­zungs- und Ver­schleiß­erschei­nun­gen war an der 384 Meter lan­gen Brü­cke eine 2,2 Mil­lio­nen Euro teu­re Gene­ral­sa­nie­rung unbe­dingt erfor­der­lich”, so Lan­des­rat Mag. Stein­kell­ner.

LR Stein­kell­ner mit poli­ti­schen Ver­tre­tern sowie Mit­ar­bei­tern der Abtei­lun­gen Stra­ßen­neu­bau und –erhal­tung und Brü­cken- und Tun­nel­bau. Foto © Land /Daniel Kau­der

Dabei wur­den die Rand­bal­ken, der Belag, die Abdich­tung und die Brü­cken­aus­rüs­tung kom­plett abge­tra­gen und erneu­ert, wie auch Sanie­rungs­ar­bei­ten am Trag­werk durch­ge­führt. Um auch dem Geh- und Rad­ver­kehr auf der Brü­cke genü­gend Raum zu geben, wur­de sei­tens des Lan­des inten­siv nach Mög­lich­kei­ten gesucht, um den Bedürf­nis­sen aller Verkehrsteilnehmer/innen wäh­rend der Bau­pha­se als auch künf­tig gerecht zu wer­den.

Geh- und Rad­weg rea­li­siert

Mit einer Ver­schmä­le­rung der Fahr­bahn zuguns­ten des nicht moto­ri­sier­ten Ver­kehrs konn­te ein wirt­schaft­lich und tech­nisch mach­ba­rer, zukunfts­ori­en­tier­ter Kom­pro­miss zur Ver­wirk­li­chung des Geh- und Rad­we­ges gefun­den wer­den, der durch Initia­ti­ve des Lan­des kurz­fris­tig noch rea­li­sier­bar wur­de.

Ursprüng­lich war vor­ge­se­hen, dass ab 16. März 2020 mit einer 16-wöchi­gen ein­strei­fi­gen Ver­kehrs­füh­rung (bis 05. Juli 2020) der ers­te Bau­ab­schnitt fer­tig­ge­stellt wird, sodass ab 05. Juli 2020 wie­der eine zwei­strei­fi­ge Ver­kehrs­füh­rung auf der Brü­cke mög­lich gewe­sen wäre. Ab 05. Juli 2020 wären dann die Arbei­ten für den zwei­ten Bau­ab­schnitt in Angriff genom­men wor­den. Mit 23. Okto­ber 2020 hät­ten die gesam­ten Bau­ar­bei­ten fer­tig­ge­stellt sein sol­len.

Dank der opti­mier­ten Bau­ab­wick­lung kann die Traun­brü­cke frü­her als geplant für den Ver­kehr frei­ge­ge­ben wer­den. Foto © Land

Trotz Coro­na-Pan­de­mie frü­her fer­tig als geplant

Durch die Coro­na-Pan­de­mie und der dar­aus resul­tie­ren­den vor­über­ge­hen­den Bau­ein­stel­lung haben sich jedoch die Bau­pha­sen ver­scho­ben, womit der ers­te Bau­ab­schnitt nicht am 16. März 2020, son­dern erst vier Wochen spä­ter, ab 14. April 2020 begon­nen wer­den konn­te. Ab die­sen Zeit­punkt wur­de der Ver­kehr der Fahrt­rich­tung Stey­rer­mühl – Gmun­den auf der Brü­cke kom­plett gesperrt und groß­räu­mig umge­lei­tet. In Fahrt­rich­tung Gmun­den – Stey­rer­mühl wur­de der Ver­kehr hin­ge­gen wei­ter­hin über die Brü­cke geführt.

Nach Wie­der­auf­nah­me der Bau­ar­bei­ten am 14. April 2020 war, durch die zusätz­li­chen erfor­der­li­chen Maß­nah­men und Ein­schrän­kun­gen in der Bau­durch­füh­rung (Mund-Nasen-Schutz, Hygie­ne­maß­nah­men, Abstands­re­ge­lun­gen, etc.), die Ein­hal­tung der 16-wöchi­gen ein­strei­fi­gen Ver­kehrs­füh­rung vor­erst nicht seri­ös abschätz­bar und zum dama­li­gen Zeit­punkt auch nicht rea­lis­tisch. “Auf­grund einer opti­mier­ten Bau­ab­wick­lung und des bes­ser als erwar­te­ten Zustands des Trag­werks der Brü­cke konn­te der opti­mis­ti­sche Zeit­plan jedoch ein­ge­hal­ten und die Bau­zeit von geplan­ten 236 Tagen auf 157 Tage redu­ziert wer­den”, so Lan­des­rat Mag. Stein­kell­ner abschlie­ßend.

Quel­le: Land

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3 Kommentare

  1. Geschuf­tet schwer haben die­se Arbei­ter bei Hit­ze und Regen!
    Enor­me Leis­tung Hut ab !👍👍👍

    • Dem kann ich mich nur anschlie­ßen, sel­ten so eine vor­bild­li­che Bau­stel­le gese­hen. Ehre wem Ehre gebührt!

  2. Man sieht es ihnen an, Stein­kell­ner und Co. haben schwer geschuf­tet!!! Im Rah­men einer “klei­nen” Fei­er haben sie sich bestimmt ein Buf­fet mit ein paar küh­len Geträn­ken ver­dient!!!