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Barrierefreies Bootshaus in Ebensee eröfnet

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Am Frei­tag, 11.9. wur­de das LEA­DER Koope­ra­ti­ons­pro­jekt von TRAUN­STEIN­RE­GI­ON und REGIS, ein bar­rie­re­frei­es Boots­haus der Sport­uni­on Eben­see bei herr­li­chem Wet­ter fei­er­lich eröff­net. Nach coro­nabe­ding­ter Ver­schie­bung von Mai auf Sep­tem­ber fan­den nun die Fei­er­lich­kei­ten in einem klei­ne­ren Rah­men statt. Das Boots­haus wur­de mit Unter­stüt­zung von EU-För­der­gel­dern als bar­rie­re­freie Ein­stiegs­stel­le gebaut, damit Men­schen im Roll­stuhl das bereits vor­han­de­ne, behin­der­ten­ge­rech­te Boot nut­zen kön­nen. Die Sport­uni­on Eben­see ist bereits seit eini­gen Jah­ren aktiv im Behin­der­ten­sport tätig.

Uni­on-Obmann Jür­gen Fel­lin­ger bedank­te sich bei den Ver­ant­wort­li­chen der LEA­DER Regio­nen, bei den Gemein­de­po­li­ti­kern sowie bei allen ehren­amt­li­chen Hel­fern und Ver­eins­kol­le­gIn­nen und ließ in sei­ner Rede die Ent­ste­hungs­ge­schich­te des Pro­jekts Revue pas­sie­ren. Pfar­rer Rocken­schaub führ­te die fei­er­li­che Seg­nung durch und lob­te die neue Anla­ge, weil sie auch benach­tei­lig­ten Men­schen freud­vol­le Erleb­nis­se ermög­licht.

Die Obmän­ner der bei­den LEA­DER Regio­nen Bgm. Alex­an­der Scheutz (REGIS) und Bgm. DI Gun­ter Schimpl (TRAUN­STEIN­RE­GI­ON) hoben die Bedeu­tung der regi­ons­über­grei­fen­den Zusam­men­ar­beit her­vor – auch im Hin­blick auf das Kul­tur­haupt­stadt­jahr 2024. HR DI Wolf­gang Löb­er­bau­er, LEA­DER-Ver­ant­wort­li­cher beim Land : „Als ich von der Pro­jekt­idee das ers­te Mal gehört habe war ich recht skep­tisch. Aber durch den gro­ßen Nut­zen für beein­träch­tig­te Men­schen haben wir dann doch nach und nach einen Weg gefun­den.“

Das Ergeb­nis des beharr­li­chen Dran­blei­bens an einer Idee und der enor­me Arbeits­ein­satz der Ver­eins­mit­glie­der kön­nen sich sehen las­sen: Das bar­rie­re­freie Boots­haus ist nicht nur in sei­ner Funk­tio­na­li­tät son­dern auch optisch sehr gut gelun­gen und wird als nach­hal­ti­ges Gebäu­de auch den nächs­ten Genera­tio­nen zur Ver­fü­gung ste­hen.

Foto: Regis

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