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1.293 Babys erblickten 2020 im Salzkammergut Klinikum Vöcklabruck das Licht der Welt

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Auch 2020 kann sich die Gebur­ten­bi­lanz des Salz­kam­mer­gut Kli­ni­kums Vöck­la­bruck wie­der sehen las­sen. 1.293 Babys mach­ten im ver­gan­ge­nen Jahr im Salz­kam­mer­gut Kli­ni­kum Vöck­la­bruck ihren ers­ten Schrei. Obwohl Coro­na eine gro­ße Her­aus­for­de­rung bedeu­te­te, lie­fen die Gebur­ten gewohnt sicher ab, und auch die frisch­ge­ba­cke­nen Väter durf­ten, mit eini­gen Ein­schrän­kun­gen, die Müt­ter und Neu­ge­bo­re­nen auf der Sta­ti­on besu­chen.

Für die Fami­li­en und das Geburts­hil­fe­team war 2020 ein außer­ge­wöhn­li­ches Jahr, wenn­gleich sich am Ablauf der Gebur­ten selbst nichts änder­te. Sogar die wer­den­den Väter konn­ten – außer bei Kai­ser­schnit­ten – wie gewohnt bei der Geburt dabei sein. „Wir haben auch eini­ge posi­tiv getes­te­te Müt­ter ent­bun­den. Durch die beson­de­re Vor­sicht und Ein­hal­tung sämt­li­cher Maß­nah­men sind die Gebur­ten nor­mal ver­lau­fen, und sowohl die Müt­ter als auch ihre klei­nen Lieb­lin­ge sind wohl­auf“, ver­weist Prim. Dr. Johan­nes Ber­ger, Lei­ter der Abtei­lung für Frau­en­heil­kun­de und Geburts­hil­fe, auf die für­sorg­li­che Betreu­ung durch sei­ne Mit­ar­bei­te­rIn­nen.

Jede Geburt ist ein sehr per­sön­li­ches und emo­tio­na­les Erleb­nis – genau­so wie es die Schwan­ger­schaft und die ers­te gemein­sa­me Zeit mit dem Baby sind. Damit die Müt­ter und auch Väter dabei opti­mal betreut wer­den, ist das Geburts­hil­fe­team im Salz­kam­mer­gut Kli­ni­kum Vöck­la­bruck, bestehend aus Heb­am­men, Gynä­ko­lo­gIn­nen, Pfle­ge­kräf­ten und Kin­der-ärz­tIn­nen, von Beginn an für sie da.

Die Beglei­tung durch eine Heb­am­me erfolgt oft schon wäh­rend der Schwan­ger­schaft. Vie­le Fra­gen und Unsi­cher­hei­ten kön­nen so bereits im Vor­feld beant­wor­tet wer­den und die Frau­en kön­nen sich opti­mal auf das freu­di­ge Ereig­nis der Geburt und die Zeit danach vor­be­rei­ten“, erklärt die lei­ten­de Heb­am­me Mar­git Ter­wul.

Trend zur kür­ze­ren Auf­ent­halts­dau­er
Die Coro­na-Pan­de­mie zeig­te sich in einem Punkt als Trend­ver­stär­ker. „Immer mehr Müt­ter wol­len nach einer nor­mal ver­lau­fe­nen Geburt mög­lichst früh wie­der nach Hau­se gehen, um die ers­te Zeit gemein­sam mit ihrem Baby im eige­nen häus­li­chen Umfeld zu genie­ßen“, sagt DKKPin Bea­te Fleisch­and­erl, die zustän­di­ge Sta­ti­ons­lei­te­rin im SK Vöck­la­bruck. Die­ser Trend hat aber schon vor Coro­na ein­ge­setzt. Wäh­rend die Müt­ter mit ihren Neu­ge­bo­re­nen vor zehn Jah­ren noch durch­schnitt­lich vier bis fünf Tage lang auf der Sta­ti­on nach­be­treut wur­den, waren es 2020 im Schnitt nur noch zwei bis drei Tage. Im SK Vöck­la­bruck wird auch die Mög­lich­keit einer ambu­lan­ten Ent­bin­dung ange­bo­ten, hier erfolgt die Ent­las­sung in der Regel inner­halb von 24 Stun­den nach der Geburt.

Posi­ti­ve Gebur­ten­bi­lanz
Gan­ze 1.293 Mal tat im Jahr 2020 im Salz­kam­mer­gut Kli­ni­kum Vöck­la­bruck ein Baby sei­nen ers­ten Schrei – davon 640 Mäd­chen und 653 Buben. 13 Müt­ter konn­ten sich über ein Zwil­lings­pär­chen freu­en. Ein beson­ders gebur­ten­star­ker Monat war der März mit ins­ge­samt 130 Neu­ge­bo­re­nen, gefolgt vom Juli mit 129 Kin­dern.

Foto: OÖG

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