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Unwetterfront: Wieder hunderte Einsätze wegen Sturmschäden und Überflutungen

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Die nächs­te Gewit­ter­front ist Mitt­woch­nach­mit­tag über Ober­ös­ter­reich gezo­gen und hat teils schwe­re Schä­den ange­rich­tet. In Schwa­nen­stadt haben die nur rund drei Minu­ten andau­ern­den star­ken Sturm­bö­en unter ande­rem das Dach eines Hoch­hau­ses abgedeckt.

Bild­quel­le: laumat.at / Mat­thi­as Lauber

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1 Kommentar

  1. RUDI FROSCHER am

    Eine nie wirk­lich tech­nisch wei­ter­ent­wi­ckel­te sturm- und hagel­si­che­re Bau­wei­se rächts sich jetzt. außer­dem sieht man ja in vie­len Über­schwem­mungs­ge­bie­ten, dass die Behör­den viel zu wenig mit wirk­li­chen Abschät­zun­gen von Was­ser­ge­fah­ren beschäf­tigt waren. in Hal­lein hät­te man schon lan­ge begin­nen kön­nen den Koth­bach bes­ser abzu­si­chern, wir ken­nen die fata­len Bil­der und die Trüm­mer der Exis­tenz von vie­len. lei­der sieht man über­all so viel Amts — Papier­ar­beit, die aber an zwin­gen­der Rea­li­täts­ver­bes­se­rung und Inves­ti­ti­on vor­bei­geht. was das Gewer­be der Dach­de­cker betrifft, da hat­te man schon im Jahr 2000 sei­ne Not, Hand­wer­ker zu bekom­men, selbst bei schon lan­ge aus­ste­hen­den Repa­ra­tu­ren bei Gewähr­leis­tung am Bau. wer beim Hagel vor ca. einem Monat noch nir­gends auf der Lis­te eines Dach­de­ckers steht, die sowie­so in nicht ganz drin­gen­den Fäl­len erst nächs­tes Jahr abge­ar­bei­tet wird, der hat ein­fach Pech gehabt . Öster­reich, das Land der poli­ti­schen Büro­kra­tie, ein rei­ches Land, mit aber schlecht­be­zahl­ten guten Hand­wer­kern, die aber so natür­lich auch immer rarer wer­den. Natür­lich ist da anders bei Luxus Zweit­wohn­sitz­bau­ten, da liegt ja das Gold eher auf der Stra­ße, und gro­ße Flä­chen loh­nen sich halt bes­ser. Beson­ders Stolz auf die­se “Wirt­schafts­an­ge­bo­te” für den klei­nen Mann/Frau bin ich per­sön­lich nicht, ich fin­de es scha­de, dass nicht mehr ger­ne was von den guten Stü­cken am Kuchen ver­die­nen kön­nen und offen­sicht­lich die Not die Prei­se in die Höhe trei­ben kann durch Man­gel an Ange­bo­ten. Es gilt für Alle die Unschuldsvermutung.