Zur Kripperlroas traf sich eine Gruppe Senioren beim Parkplatz Steinkellner um von dort drei Örtlichkeiten, die zu Fuß erreichbar sind aufzusuchen. Wir starteten gleich nebenan bei Familie Lahnsteiner (Steinkellner) und staunten über das Ausmaß der Krippe von ca. 20 m2 . Der Schöpfer dieser Krippe Johann, wurde nicht müde, die vielen Besonderheiten dort zu zeigen und über sie zu berichten. Alle Gebäude wurden nach und nach von ihm selbst errichtet. Die Figuren über Jahrzehnte gesammelt. Es sind wirklich alle Figurengruppen da, von der Herbergsuche, dem Hirtenschlaf, das Geschehen vor und im Stall, Handwerksbetriebe wie eine Schmiede, Holzknechte bei der Waldarbeit, sogar ein Bergwerksstollen mit vielen Details sind zu finden. Alles aufzuzählen würde den Rahmen sprengen. Hier sollte man sich Zeit nehmen, um alles betrachten zu können.
Zur nächsten Krippe besuchten wir Frau Regina Lahnsteiner, auch ein Mitglied von uns. Sie hat ihr Kleinod sehr liebevoll, nun kleiner aufgestellt. Nach einer Stärkung erfreuten wir uns über alte Gedichte zum Geschehen, welche Regina auswendig zum Besten gab.
Die letzte Krippe an diesem Nachmittag befindet sich im Haus von unserem Diakon Fridolin Engl. Auch dort waren wir sehr erstaunt über die Vielfalt der dortigen Figuren und Häuser. Besonders spannend sind immer die Geschichten hinter den Krippen und die tiefen Beziehungen der Besitzer dazu. Zu einzelnen Figuren, deren Schöpfer und Zusammenhänge, die im Leben immer wieder auftauchen.
Wir bedankten uns bei allen für die gastliche Aufnahme und bei jeder Krippe wurde selbstverständlich ein Ebenseer Hirtenlied gesungen. Ausklingen ließen wir diesen kulturellen Nachmittag noch beim Roitherwirt.
















