SALZKAMMERGUT. Wenn die Naturgewalten in Schluchten oder Wehranlagen zuschlagen, zählt jede Sekunde und jeder Handgriff. Um für solche Extremsituationen bestmöglich gerüstet zu sein, absolvierten kürzlich sieben Einsatzkräfte der Österreichischen Wasserrettung eine gemeinsame Spezialübung mit der Canyoning-Einsatzgruppe der Bergrettung Salzkammergut.
Technik, die Leben rettet
Im Zentrum der intensiven Ausbildung stand der Aufbau und Betrieb eines komplexen Seilbahnsystems. Diese Technik ist essenziell, um Verunglückte sicher aus gefährlichen Zonen wie Wasserfällen, unzugänglichen Rückläufen oder Wehranlagen zu bergen, in denen eine herkömmliche Rettung per Boot oder Schwimmer zu riskant wäre.
Starke Kooperation im schwierigen Gelände
Durch das Zusammenspiel der beiden Blaulichtorganisationen konnten wertvolle Synergien genutzt werden. Während die Bergrettung ihre Expertise im Bereich der Seiltechnik und Felsmontage einbrachte, fokussierten sich die Wasserretter auf die Besonderheiten der Strömungsrettung.
„Die reibungslose Zusammenarbeit zwischen Wasser- und Bergrettung ist der Schlüssel zum Erfolg, wenn das Gelände extrem wird“, so ein Sprecher der Beteiligten.
Dank solcher regelmäßigen Übungen sind die Einsatzkräfte im Salzkammergut auch für technisch höchst anspruchsvolle Rettungseinsätze in den lokalen Gewässern und Schluchten bestens vorbereitet.
















