Am Donnerstagmorgen hat sich im Pumpspeicherkraftwerk Ebensee ein schwerer Arbeitsunfall ereignet. Ein 34-jähriger Arbeiter aus Polen wurde dabei schwer verletzt.
Der Mann geriet bei Arbeiten an einer Fräsmaschine in den Fräskopf. Die Bergung gestaltete sich aufgrund der schwierigen Gegebenheiten im Berg äußerst aufwendig.
Maschine schaltet sich unerwartet ein
Der Unfall ereignete sich am 16. April 2026 gegen 04:20 Uhr. Der Arbeiter war gemeinsam mit anderen Beschäftigten mit Felsabtragungen beschäftigt und bediente dabei eine Fräsmaschine mittels Funkfernbedienung.
Für Reinigungsarbeiten stellte er die Maschine ab und steckte die Fernbedienung in seinen Brustgurt. In weiterer Folge schaltete sich die Maschine plötzlich wieder ein.

Im Fräskopf verfangen
Dabei verfing sich der 34-Jährige mit seinem kombinierten Brust-Hüftgurt im Fräskopf der Maschine. Ein Kollege reagierte rasch und betätigte den Notschalter.
Aufwendige Bergung im Berg
Die Rettung des Verletzten gestaltete sich aufgrund der beengten Platzverhältnisse und der Tiefe im Berg als schwierig. Feuerwehr und Bergrettung arbeiteten gemeinsam an der Bergung.
Transport per Hubschrauber
Nach der notärztlichen Erstversorgung wurde der schwer verletzte Arbeiter mit dem Rettungshubschrauber in das Unfallkrankenhaus Linz geflogen.
Kein Fremdverschulden
Nach bisherigen Erkenntnissen kann ein Fremdverschulden ausgeschlossen werden.
Quelle: LPD OÖ













