Belästigung und Gewalt dürfen keinen Platz in unserer Gesellschaft haben, weder am Arbeitsplatz noch in der Freizeit. Mit dieser Botschaft waren die ÖGB-Frauen der Region Gmunden beim Kunstmue-Musikfestival in Bad Goisern mit einem interaktiven Infostand vertreten. Dabei kamen sie mit den Festivalbesucher:innen über sexuelle Belästigung, Catcalling, KO-Tropfen, Mobbing und persönliche Grenzen ins Gespräch.
An einem Glücksrad konnten die Besucher:innen ihr Wissen testen. Auf Pappfiguren markierten sie, wo ihre persönliche „No-Touch-Area“ beginnt. Die ÖGB-Frauen informierten außerdem darüber, wo Betroffene Unterstützung erhalten und welche rechtlichen Möglichkeiten Gewerkschaften, Arbeiterkammer, Betriebsrät:innen und Vertrauenspersonen bieten. Auch Helpline-Nummern, Informationsmaterial und Night-Saver-Kits zur Identifizierung von KO-Tropfen wurden ausgegeben.
„Mit unserer Aktion wollen wir informieren, sensibilisieren und vor allem zeigen: Niemand ist mit solchen Erlebnissen allein. Es gibt Unterstützung und wir setzen uns gemeinsam für ein respektvolles Miteinander ein“, sagt Markha Yusupova, Sprecherin der ÖGB-Frauen Gmunden.
„Unser Ziel ist eine Gesellschaft, in der Frauen ihren Alltag ohne Angst vor Belästigung oder Gewalt leben können. Jede Aufklärung und jedes Gespräch bringt uns diesem Ziel ein Stück näher“, ergänzt Nadine Gessert, Mitglied der ÖGB-Frauen im Bezirk Gmunden.















