Im Rahmen des Österreichischen Welterbetages 2026 fand am 19. April die geführte „Wanderung ins Welterbe“ in der Region Hallstatt–Dachstein/Salzkammergut statt. Fast 40 interessierte Teilnehmer – sowohl aus der Region als auch aus entfernteren Gebieten aus ganz Oberösterreich – folgten der Einladung und begaben sich auf eine eindrucksvolle Spurensuche durch die Kulturlandschaft.
Historische Holztransportwege als zentrales Thema
Im Mittelpunkt der durch Wanderführer begleiteten Wanderung standen die historischen Transportwege des Holzes, das über Jahrhunderte hinweg als Energieträger eine zentrale Rolle für die Salzgewinnung in Hallstatt spielte. Die fachkundige Vermittlung durch Experten der ÖBF und des Welterbemanagements ermöglichte den Teilnehmern einen anschaulichen Einblick in die logistischen Herausforderungen und technischen Lösungen vergangener Zeiten.
Bedeutende Stationen entlang der Route
Zu den markanten Stationen der Wanderung zählten der Steegwirt, die daneben liegende Hallstättersee-Seeklause, die Chorinskyklause in Bad Goisern sowie der Windensteg in Lauffen. Diese historischen Bauwerke verdeutlichen eindrucksvoll, wie Wasserbau, Holztransport und Logistik in der Region miteinander verknüpft waren und welche zentrale Bedeutung sie für die wirtschaftliche Entwicklung des Salzkammergutes hatten.
Positive Resonanz und nachhaltige Vermittlung
Die Kombination aus Bewegung in der einzigartigen Naturkulisse und fundierter Wissensvermittlung wurde von den Teilnehmern sehr positiv aufgenommen. Besonders geschätzt wurde die Möglichkeit, die historischen Zusammenhänge direkt vor Ort nachvollziehen zu können.
Die „Wanderung ins Welterbe“ stellte damit eine gelungene Ergänzung zum diesjährigen Welterbetag dar und unterstrich einmal mehr die Bedeutung der Vermittlung von Kultur- und Naturerbe in der Region. Wie bereits beim zentralen Veranstaltungstag zeigte sich auch hier das große Interesse an der Geschichte und Entwicklung der UNESCO-Welterbelandschaft.
Mit Formaten wie dieser geführten Wanderung setzt das Welterbemanagement weiterhin gezielt Impulse, um das Bewusstsein für die historische Kulturlandschaft zu stärken und deren nachhaltige Vermittlung zu fördern.


















