Bad Ischl. Am Samstag, dem 25. April 2026, lud die Salinenmusikkapelle Bad Ischl zu ihrem traditionellen Frühlingskonzert in den großen Saal des Pfarrzentrums. Der Konzertabend stand ganz im Zeichen des 175-jährigen Bestandsjubiläums und markierte zugleich den Auftakt zu einem besonderen Festjahr. Die Freude über den zahlreichen Besuch war groß: Obmann Artur Höllwerth begrüßte die Ehrengäste, unter ihnen Pfarrprovisor Arcanjo Sitimela, Kaplan Jakob Stichlberger, Bürgermeisterin Ines Schiller sowie Vizebürgermeister Hannes Mathes.
Unter der Leitung von Kapellmeister Michael Höllwerth hatten sich die Musikerinnen und Musiker monatelang intensiv auf diesen Abend vorbereitet. Inhaltlich spannte das Programm einen Bogen durch die Geschichte der Kapelle und würdigte die unterschiedlichen Generationen, die sie geprägt haben. Passend dazu führten Ehrenkapellmeister Josef Morbitzer und seine Tochter Magdalena gekonnt durch das Programm.
Den Auftakt bildete der Konzertmarsch „Sympatria“ von Thomas Asanger. Es folgten die Ouvertüre zur Operette „Der Zigeunerbaron“ sowie der Walzer „Frühlingsstimmen“ von Johann Strauss Sohn. Mit einem Potpourri aus „Boccaccio“ von Franz von Suppè gab die Kapelle zudem einen musikalischen Vorgeschmack auf das diesjährige Lehár Festival. In der Pause nutzten die Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, sich bei Speis und Trank zu stärken, die engagierte Helferinnen und Helfer vorbereitet hatten.
Den zweiten Konzertteil eröffnete das Werk „La Storia“ von Jacob de Haan. Im Anschluss rückte ein junger Musiker ins Rampenlicht: Philipp Berger, derzeit Mitglied der Militärmusik Steiermark, überzeugte mit dem Solostück „Carrickfergus“ auf dem Euphonium. Mit dem „Aladdin Medley“ sowie der Polka „Grenzenlos“ fand der festliche Abend einen stimmungsvollen Ausklang.
Ein weiterer Höhepunkt des Jubiläumsjahres steht bereits bevor: Am 30. Mai lädt die Salinenmusikkapelle zum Jugendorchestertreffen in den Ischler Kurpark. Seit mittlerweile 30 Jahren verfügt der Verein – auf Initiative von Ehrenkapellmeister Josef Morbitzer – über eine eigene Jugendkapelle. Das Treffen stellt daher den musikalischen Nachwuchs aus der Region in den Mittelpunkt. Am Abend sorgt das Bezirksjugendorchester Gmunden für einen krönenden Abschluss – bei Schönwetter im Kurpark, bei Schlechtwetter im Pfarrzentrum.













