Die Geschichte erzählt von einem Jungen, der ständig auf seinem Computer spielt und dabei ganz vergisst, wie schön das Leben abseits der Computerwelt sein kann. Zum Glück zeigt ihm sein Freund Timmi am Ende der Geschichte, dass Leben mehr ist und es viel Spaß macht, mit anderen – echten Freunden – draußen zu spielen.
Die Chor- und Instrumentalkinder aller Schulstufen gaben das Stück, dessen Texte von Annemarie Hauer stammen und das von Walter Kienesberger komponiert wurde, in der Mehrzweckhalle zum Besten. Bei allen drei Vorstellungen war diese bis auf den letzten Platz gefüllt und die Konzertbesucher belohnten die jungen Akteure mit tosendem Applaus.
Schon im Frühjahr wurden 3 Lieder daraus beim diesjährigen Landesjugendsingen in St. Florian präsentiert, wofür der Schulchor der VS Gschwandt eine ausgezeichnete Beurteilung erhielt.
Viele musikalische und schauspielerische Talente zeigten bei diesem Konzert wieder einmal, was alles in ihnen steckt. Der Stolz der Eltern und natürlich auch der Lehrerinnen ist ihnen gewiss!
Ein besonderes Danke gilt auch dem Elternverein mit Obfrau Renate Holzinger, der wieder einmal für hervorragende Verköstigung vor, zwischen und nach den Aufführungen sorgte!


Originaltext (Annemarie Hauer)
– Erzähler zu Beginn der Geschichte:
Tatinka-Tatonka, so nannten ihn alle, die ihn kannten, weil er meist – wenn er mal mit jemandem sprach, nur von diesem Spiel erzählte, das er so liebte und das er immer auf seinem Computer spielte.
Er saß fast den ganzen Tag in seinem Zimmer und spielte – war so beschäftigt mit seinem Lieblingsspiel – „Tatinka-Tatonka“, dass er sich für nichts anderes mehr interessierte.
Bei seinem Computerspiel konnte er in ferne Welten eintauchen, er konnte mit Lebewesen aus aller Welt, sei es mit Tieren oder Menschen, sei es mit Außerirdischen oder mit Regenwürmern spielen.
Er liebte dieses Spiel so, weil er immer derjenige war, der die Regeln aufstellte, der den Lebewesen in seinem Spiel das Leben einhauchte – ohne ihn waren sie NICHTS!
Sie mussten seine vorgeschlagenen Wege auf dem Bildschirm gehen, seine Befehle, die er per Knopfdruck gab, ausführen und konnten sich nie beschweren oder ihn gar beschimpfen.
Deswegen hatte er auch keine Freunde mehr außer Timmi. – Der war der einzige, der ihn hin und wieder noch anrief, bei ihm läutete oder ihn zum gemeinsamen Spielen abholen wollte.












