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Zertifizierung des Brustzentrums Salzkammergut

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Erstklassige, wohnortnahe Spitzenmedizin

Brust­krebs ist in Öster­reich die häu­figs­te Krebs­er­kran­kung bei Frau­en – jede Ach­te ist im Lau­fe ihres Lebens davon betrof­fen. Durch eine früh­zei­ti­ge Dia­gno­se sowie umfas­sen­de The­ra­pie und Nach­be­hand­lung kön­nen 75 Pro­zent der Pati­en­tin­nen dau­er­haft geheilt wer­den. Das Brust­zen­trum Salz­kam­mer­gut bie­tet betrof­fe­nen Frau­en eine erst­klas­si­ge, an inter­na­tio­na­len Qua­li­täts­stan­dards ori­en­tier­te, Anlauf­stel­le. Ein­ge­bet­tet in das Brust­ge­sund­heits­zen­trum ges­pag-Eli­sa­be­thi­nen garan­tiert es eine inter­dis­zi­pli­nä­re und wohn­ort­na­he medi­zi­ni­sche Beglei­tung in die­ser heik­len Lebens­pha­se. Erst kürz­lich erhielt das trä­ger­über­grei­fen­de Gesund­heits­zen­trum als ein­zi­ge Ein­rich­tung in Öster­reich  die Zer­ti­fi­zie­rung nach EUSO­MA.

Mag. Karl Leh­ner, MBA (Vor­stands­spre­cher ges­pag), Prim. Dr. Johan­nes Ber­ger (Lei­ter des Brust­ge­sund­heits­zen­trums), OA Dr. Peter Adels­gru­ber (Stv. Lei­ter des Brust­ge­sund­heits­zen­trums) und Dr. Ste­fan Meus­bur­ger, MSc (Geschäfts­füh­rer Ordens­kli­ni­kum Linz) freu­en sich über die Zer­ti­fi­zie­rung nach EUSO­MA.

Die Zer­ti­fi­zie­rung der Euro­päi­schen Gesell­schaft für Brustkrebsspezialist/innen (EUSO­MA) macht deut­lich, dass das Brust­ge­sund­heits­zen­trum strengs­te Vor­ga­ben zur Behand­lung von Brust­krebs erfüllt. „Nur 29 Zen­tren in ganz Euro­pa  haben bis­her eine sol­che Beschei­ni­gung erlangt. Wir haben den Anspruch, unse­ren Pati­en­tin­nen die Gewiss­heit zu geben, egal, an wel­chem unse­rer Stand­or­te (Salz­kam­mer­gut-Kli­ni­kum, Kirch­dorf, Steyr, Rohr­bach, Schär­ding ) sie sich mit ihrer Erkran­kung in Behand­lung bege­ben, in den bes­ten Hän­den zu sein“, erklärt ges­pag-Vor­stand Mag. Karl Leh­ner den Grund, sich den hohen Ansprü­chen des Audits zu stel­len.

Prim. Dr. Johan­nes Ber­ger

Durch die stand­ort­über­grei­fen­de Zusam­men­ar­beit der medi­zi­ni­schen Expert/innen pro­fi­tie­ren die Pati­en­tin­nen von einem umfas­sen­den gebün­del­ten Know-How nach inter­na­tio­na­len Qua­li­täts­vor­ga­ben. „Betrof­fe­ne Frau­en, die sich für das Brust­zen­trum im Salz­kam­mer­gut-Kli­ni­kum ent­schei­den, kön­nen dar­auf ver­trau­en, dass sie inner­halb von fünf Arbeits­ta­gen eine Dia­gno­se erhal­ten“, so Prim. Dr. Johan­nes Ber­ger, Lei­ter des Brust­ge­sund­heits­zen­trums und zudem auch Stand­ort­lei­ter des Brust­zen­trums Salz­kam­mer­gut.

Wöchent­lich fin­det häu­ser­über­grei­fend eine gemein­sa­me Video­kon­fe­renz statt, in der alle prä- und post­ope­ra­ti­ven Fäl­le bespro­chen wer­den und das opti­ma­le und indi­vi­du­el­le Behand­lungs­vor­ge­hen für jede Pati­en­tin geplant wird. Dabei wer­den fall­wei­se auch die nie­der­ge­las­se­nen Kolleg/innen eng in den Pro­zess mit­ein­ge­bun­den.

Wertvolle Begleitung durch spezielle „Breast Care Nurses“

Um die Pati­en­tin­nen auch neben der medi­zi­ni­schen The­ra­pie best­mög­lich zu unter­stüt­zen, betreu­en spe­zi­ell aus­ge­bil­de­te, als „Bre­ast Care Nur­ses“ bezeich­ne­te, Pflegeexpert/innen die erkrank­ten Frau­en im Brust­zen­trum Salz­kam­mer­gut. Neben Psycholog/innen, Sozialarbeiter/innen und Therapeut/innen leis­ten sie wert­vol­le emo­tio­na­le und infor­mel­le Unter­stüt­zung.

Um die Pati­en­tin­nen auch neben der medi­zi­ni­schen The­ra­pie best­mög­lich zu unter­stüt­zen, betreu­en spe­zi­ell aus­ge­bil­de­te, als „Bre­ast Care Nur­ses“ bezeich­ne­te, Pfle­ge­ex­per­tin­nen und Pfle­ge­ex­per­ten die erkrank­ten Frau­en im Brust­zen­trum Salz­kam­mer­gut.

Medizinische Leitlinien als Grundlage

Das Brust­zen­trum Salz­kam­mer­gut bie­tet betrof­fe­nen Frau­en eine erst­klas­si­ge, an inter­na­tio­na­len Qua­li­täts­stan­dards ori­en­tier­te, Anlauf­stel­le.

Um den not­wen­di­gen Qua­li­täts­richt­li­ni­en zu ent­spre­chen, wur­den alle Brust­zen­tren der Ein­rich­tung zur Abhal­tung der  „Tumor­boards“ – einer Kon­fe­renz aller Brust-Exper­t/in­nen – mit Video­kon­fe­renz­sys­te­men aus­ge­stat­tet. „Ein­heit­li­che Doku­men­ta­ti­ons­stan­dards sowie eine gemein­sa­me IT-Infra­struk­tur garan­tie­ren einen opti­ma­len fach­li­chen Aus­tausch zwi­schen den Häu­sern und allen Expert/innen. Auch in punk­to Behand­lung und Nach­sor­ge ver­fü­gen wir über eine gemein­sa­me medi­zi­ni­sche Leit­li­nie, die auf inter­na­tio­na­len Stan­dards beruht“, erklärt Prim. Ber­ger. Jeder ein­zel­ne Brust­krebs­fall wird ent­spre­chend doku­men­tiert und aus­ge­wer­tet. Die gesam­mel­te, anony­mi­sier­te Sta­tis­tik wird regel­mä­ßig an EUSO­MA über­mit­telt und mit den medi­zi­ni­schen Ergeb­nis­sen der übri­gen euro­päi­schen Brust­zen­tren ver­gli­chen. Die EUSO­MA-Daten­bank umfasst aktu­ell mehr als 42.000 gespei­cher­te Fäl­le und steht den ober­ös­ter­rei­chi­schen Expert/innen jeder­zeit zur Ver­fü­gung.

Das vor zwei Jah­ren eta­blier­te Brust­ge­sund­heits­zen­trum ges­pag-Eli­sa­be­thi­nen behan­delt jähr­lich mehr als 300 neu­erkrank­te Pati­en­tin­nen – das sind gut ein Drit­tel aller Pati­en­tin­nen in Ober­ös­ter­reich.

Bild­quel­le: ges­pag

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