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1352 Babys erblickten 2017 im SK Vöcklabruck das Licht der Welt

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Erfreuliches Ergebnis für die Geburtshilfeabteilung Vöcklabruck

2017 zieht das Salzkammergut-Klinikum Vöcklabruck, wie auch in den Jahren zuvor, wieder eine positive Geburtenbilanz. Mit 1.352 Babys, die im vergangenen Jahr in der Geburtenabteilung des Hauses das Licht der Welt erblickten, ist die Geburtenrate damit im Vergleich zum Jahr 2016 stabil geblieben. Das 25-köpfige Hebammenteam, rund um Leiterin Margit Terwul, verzeichnete zudem ein verstärktes Bedürfnis der Eltern nach einer natürlichen, hebammenorientierten Geburt.

Margit Terwul, leitende Hebamme am SK Vöcklabruck

Die Geburt des eigenen Kindes ist für die werdenden Eltern immer ein emotional aufwühlendes Erlebnis. „Viele Frauen äußern heute ganz klar den Wunsch nach einer weitestgehend selbstbestimmten Entbindung in einer intimen und vertrauensvollen Umgebung“, weiß die leitende Hebamme. Das SK Vöcklabruck setzt daher seit 2016 verstärkt auf eine hebammenorientierte Geburt. In vier freundlichen, nach Farbenlehre konzipierten Kreißzimmern, einem Wehenzimmer, einem Entspannungszimmer und einem Aufnahmeuntersuchungszimmer können sich schwangere Frauen in ihrem ganz eigenen Tempo auf das bevorstehende Ereignis der Geburt einlassen. Intensiv betreut werden sie dabei in erster Linie von den 25 engagierten Hebammen des Hauses. „Verläuft die Geburt normal und komplikationsfrei, so tritt die Medizin in unserem Haus ganz bewusst in den Hintergrund. Es ist uns wichtig, dass die entbindenden Frauen die Möglichkeit erhalten, ihre ureigene Stärke zu erfahren und zuversichtlich alle Phasen der Geburt zu durchleben.“

Um die Mutter-Kind-Bindung zu fördern, wurde 2017 mit einer integrativen Wochenbettstation gestartet

Integrative Wochenbettstation
Um die Mutter-Kind-Bindung zu fördern, wurde 2017 mit einer integrativen Wochenbettstation gestartet. Unter dieser ganzheitlichen Wochenbettpflege versteht man die gemeinsame Versorgung von Wöchnerin und Neugeborenen als eine Einheit. „Das übergeordnete Ziel der ganzheitlichen Wochenbettpflege ist es, den Müttern die Verantwortung für die Pflege ihrer gesunden Neugeborenen zu überlassen und ihnen damit mehr Sicherheit für zu Hause zu vermitteln“, erklärt Prim. Berger, Leiter der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe am SK Vöcklabruck. Um den Müttern die Möglichkeit zu geben, Erfahrungen auszutauschen, steht ihnen überdies ein Frühstücksbuffet mit individuellen Essenszeiten zur Verfügung.

Beste medizinische Versorgung im Notfall

Prim. Dr. Johannes Berger, Leiter der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe am SK Vöcklabruck

Aber auch im Falle von auftretenden Komplikationen sind  entbindende Mütter im SK-Klinikum Vöcklabruck in besten Händen. „In unserer Schwerpunktabteilung und der angeschlossenen Neonatologie sind wir auf unvorhergesehene Situationen bestens vorbereitet“, sagt Prim. Dr. Johannes Berger. Das gesamte geburtshilfliche Team arbeitet eng und intensiv zusammen. Optimale Handlungsabläufe werden regelmäßig vertieft, geübt und im Bedarfsfall optimiert. „Durch all diese Maßnahmen kann das Risiko für Mutter und Kind gering gehalten werden. Die werdenden Eltern erfahren eine kompetente Betreuung nicht nur bei einer natürlichen Geburt, sondern auch im Notfall“, so der Primar.

Buben hatten die Nase vorn
2017 wurden im SK-Klinikum Vöcklabruck 693 Buben und 659 Mädchen entbunden.  Der geburtenstärkste Monat war der September mit 126 Geburten, die meisten Kinder kamen an Dienstag zur Welt. Die Namenshitliste bei den Buben führten die Namen David, Tobias und Lukas an. Besonders beliebt bei den Mädchen waren Emma, gefolgt von Lara und Elena.

Fotos: gespag

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6 Kommentare

      • Lass uns mal kurz überlegen und weiterdenken. Wenn so viele Muhameds heranwachsen und denen auch wieder so zahlreiche Muhameds folgen – unsere David, Tobias und Lukas usw., die werden wohl Raritäten werden. Ob das in unserem Sinne ist?

  1. Rennie Driver am

    Ja Lisa, genau, das passiert auf Grund einer abartigen, kranken und nur gewinnorientierten Politik! An die Risiken des langen Transportes denkt auch keiner, bzw. es ist den Verantwortungsträgern egal! Shame!

    • Ja Rennie, so ein schönes Krankenhaus, vorher noch ein Patzen Geld im Umbau investiert, und dann zu, Geburtenabteilung, ……!

      War dem Herrn Landeshauptmann
      Dr. Pühringer……und wie sie alle heißen mit dabei, zuwenig Gewinn, aber vorher fest umbauen!!!