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Maximiliane Igel wurde 85

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Eine Koryphäe der Gutherzigkeit und Hilfsbereitschaft wurde 85 Jahre alt. Maximiliane Igel wurde am 31. Jänner 1933 geboren und wuchs in sehr bescheidenen Verhältnissen auf. Nach dem frühen Tod der Mutter wuchs sie in der Hauptschulzeit fünf Jahre lang im Kinderheim auf, in nicht gerade liebevollen Verhältnissen. Schon dort wusste sie, dass sie vieles für ihre eigenen Kinder anders machen möchte. Nach der Schulzeit begann sie als Spinnerin in der Spinnerei im Theresienthal zu arbeiten. Es war dort eine Selbstverständlichkeit, laut ihren Erzählungen, dass man von Beginn an der Gewerkschaft beitritt, wo sie seit 1953 Mitglied ist.

Als Mutter von drei Töchtern begann sie neben ihrer harten Arbeit als Spinnerin eine Ausbildung zur Bürofachkraft und lernte auch Buchhaltung. Schnell erkannte man ihren Eifer und sie bekam eine Anstellung im Büro.  Sie engagierte sich immer – vorerst in Gmunden, danach in Ohlsdorf – für die Sozialdemokratische Partei, half wo es ging, strickte für alle Socken, egal ob für Gratulationen bei Geburten oder zum Verkauf für einen guten Zweck. Die Maxi – wie sie alle nennen – war und ist einfach immer für alle da und hilft immer mit, wo Not an der Frau ist.

Für ihre großen Verdienste wurde sie im Mai 2013 mit der Viktor-Adler-Plakette ausgezeichnet, selbst da meinte sie in ihrer Bescheidenheit: “geh, für was, ich bin doch gern für euch da….”. Vizebürgermeisterin Inés Mirlacher und Gemeindevorstand David Lugmayr gratulierten der rüstigen 85-igerin herzlich zum Geburtstag und lauschten den vielen Geschichten, die sie aus ihrem, nicht immer leichten, Leben erzählte.

Foto: privat

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