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Redlham wird noch familienfreundlicher

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Unge­fähr 25 Pro­zent der öster­rei­chi­schen Gemein­den tra­gen das staat­li­che Güte­sie­gel „fami­li­en­freund­li­che Gemein­de“. Nun hat sich auch Redlham ent­schlos­sen, die­sen Audi­tie­rungs-Pro­zess zu durch­lau­fen. Der Zeit­punkt ist güns­tig, denn die För­de­rung der gesetz­ten Maß­nah­men durch das Fami­li­en­re­fe­rat des Lan­des mit bis zu 10.000 Euro läuft aus. So wird Redlham eine der letz­ten Gemein­den sein, die noch in die­sen Genuss kommt.  

Redlham: Land­ge­mein­de zwi­schen Att­nang und Schwa­nen­stadt mit knapp 1700 Ein­woh­nern und vie­len ange­sie­del­ten Betrie­ben

Im Rah­men des Audits wer­den Maß­nah­men für Kin­der, Jugend­li­che, Fami­li­en, Sin­gles und älte­re Men­schen sowie auch genera­tio­nen­über­grei­fen­de Pro­jek­te umge­setzt. Was genau, ent­schei­den die Bür­ger sel­ber, denn sie sind zur akti­ven Betei­li­gung auf­ge­ru­fen.

In Klein­grup­pen wur­den beim ers­ten Work­shop schon bestehen­de Ange­bo­te der Gemein­de gesam­melt und ana­ly­siert

Beim ers­ten Work­shop im Jän­ner wur­den die schon vor­han­de­nen Ange­bo­te der Gemein­de erfasst und ana­ly­siert. Die Teil­neh­mer ver­su­chen nun mit Fra­ge­bö­gen den Bedarf an zusätz­li­chen Maß­nah­men bzw. die Wün­sche der Redlha­mer zu sam­meln. Im zwei­ten Work­shop am 27. März wer­den dann kon­kre­te Pro­jek­te ent­wi­ckelt, die schließ­lich im Gemein­de­rat zur Abstim­mung kom­men sol­len. Inner­halb von drei Jah­ren wird dann umge­setzt. Und schließ­lich wird über­prüft und die Gemein­de erhält das Güte­sie­gel als fami­li­en­freund­li­che Gemein­de.

Pro­zess­be­glei­te­rin Eli­sa­beth Kumpl-From­mel von der SPES Zukunfts­aka­de­mie beim ers­ten Work­shop am 23. Jän­ner 2019

Der Sozi­al­aus­schuss der Gemein­de hat die­sen Pro­zess ange­regt. „Wir wol­len damit den Lebens­raum Gemein­de stär­ken und hof­fen, dass sich vie­le Bür­ger mit ihren Ideen ein­brin­gen, um unser Redlham noch lebens­wer­ter zu machen“ meint Aus­schuss­lei­ter Bru­no Sami­ja.

Fotos: pri­vat

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