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30.000 Augen-Operationen für Prim. Dr. Alfons Dobersberger: PatientInnen profitieren von umfassender Expertise

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30.000 Operationen in 36 Dienstjahren – diese Bilanz von Prim. Dr. Alfons Dobersberger, Leiter der Abteilung für Augenheilkunde am Salzkammergut-Klinikum Vöcklabruck, kann sich sehen lassen. Doch nicht nur durch die Anzahl der Operationen sondern vor allem durch seine Expertise hat sich der Operateur einen Namen gemacht.

Prim. Dr. Alfons Dobersberger, Leiter der Abteilung für Augenheilkunde am Salzkammergut-Klinikum Vöcklabruck

„Als ich 1983 meine Ausbildung begonnen habe, war das Team deutlich kleiner als heute. Das hieß für Ausbildungsassistenten, dass sie sehr viel arbeiten mussten. Dadurch war es möglich, schnell selbständig zu operieren und Erfahrung zu sammeln“, erinnert sich der erfahrene Augenarzt an den Beginn seiner Karriere. Die Tatsache, dass er bereits nach drei Monaten als Assistenzarzt voll in das operative Geschehen eingebunden war, erklärt, wie er die ungeheure Operationszahl erreichen konnte.
Doch nicht nur die Arbeitszeiten waren zu Beginn der 80er Jahre anders als heute. Auch die Verletzungen und Eingriffe haben sich im Laufe der Jahre verändert. „Als ich zu arbeiten begann, gab es noch keine Gurtpflicht für Autofahrer. Bei Verkehrsunfällen kam es daher immer wieder zu massiven Gesichts- und eben auch Augenverletzungen, die uns vor große Herausforderungen stellten“, schildert Dobersberger.

 

Grauer Star: früher eine Woche Krankenhaus – heute tagesklinischer Eingriff
Heute sind es vor allem Operationen von Grünem und Grauem Star bzw. an der Netzhaut, Augenmuskeloperationen auf Grund von Augenfehlstellungen und Lidoperationen, die am SK Vöcklabruck durchgeführt werden. „Natürlich hat sich auch in Bezug auf die Operationstechnik in den vergangenen Jahren sehr viel getan. Mussten die PatientInnen früher nach einer Grauen Star Operation mindestens eine Woche im Krankenhaus bleiben, so können wir diese Operationen heute tagesklinisch durchführen. Möglich ist das zum einen durch eine viel bessere technische Ausstattung, zum anderen durch neue Operationsmethoden wie die Kleinschnitttechnik, die ohne Nähte auskommt“, erklärt Prim. Dobersberger.

All diese technischen und fachlichen Neuerungen sowie die Erfahrung und das Know-how des Operateurs führen dazu, dass heute sehr viele Eingriffe in einem kurzen Zeitraum durchgeführt werden können und erklären somit die rekordverdächtigen 30.000 Operationen. „Das heißt jedoch nicht, dass wir Fließbandmedizin betreiben. Wir gehen nach wie vor auf jede/n unserer PatientInnen individuell ein und sorgen dafür, dass sie bestmöglich versorgt werden“, sagt der Experte. Die vielen positiven Rückmeldungen, die seine Abteilung erhält, bestätigen dies.

Foto: gespag

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