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Es wächst wieder zusammen, was zusammengehört

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Traun­brü­cken­er­öff­nung in Eben­see weckt Opti­mis­mus

Es war kei­ne leich­te Zeit für Eben­see und es war schon gar kei­ne leich­te Zeit für die Gewer­be­trei­ben­den“, erklärt Karl-Heinz Masch­ke, Obmann von MIA, dem Eben­seer Wirt­schafts­ver­ein. Gut drei Jah­re ist es her, als von einem Tag auf den ande­ren die wich­tigs­te Brü­cke in Eben­see wegen Ein­sturz­ge­fahr gesperrt wer­den muss­te. Drei Jah­re, die in Eben­sees Wirt­schaft Spu­ren hin­ter­las­sen haben — Spu­ren in Form von geschlos­se­nen Geschäf­ten und lee­ren Aus­la­gen. Das soll sich nun aber wie­der ändern. „Mit der Wie­der­eröff­nung der Brü­cke am als Haupt­schlag­ader Eben­sees gewinnt unser Ort wie­der an Attrak­ti­vi­tät“, ist Masch­ke zuver­sicht­lich. Der Trau­er über in den letz­ten Jah­ren ein­ge­stell­ten Geschäf­te weicht ein vor­sich­ti­ger Opti­mis­mus, der vor allem von einer jün­ge­ren Unter­neh­mer­ge­nera­ti­on getra­gen wird.

Traun­brü­cke-Eröff­nung – ein Grund zum Fei­ern! (v.l.n.r.): BST-Lei­ter Robert Ober­frank, Mag. Karl-Heinz Masch­ke (MIA), Hil­de­gard Lahn­stei­ner, Obmann Mar­tin Ettin­ger

 

Neu­er Wind in alten Mau­ern
„Es gibt Signa­le, die wirk­lich sehr erfreu­lich sind“, gibt Mar­tin Ettin­ger, der Bezirks­stel­len­ob­mann der WKO Gmun­den zu ver­ste­hen. So wird in Kür­ze das ehe­ma­li­ge Markt­ca­fe Bin­der wie­der­eröff­net und unter dem Namen „Bis­tro 54“ die Markt­gas­se bele­ben. Mit der Neu­aus­rich­tung des Eben­seer Wirt­schafts­ver­eins „MIA“ (Mit­ein­an­der Im Aus­tausch) hat man die Wei­chen gestellt, um fri­schen Wind in die Sali­nen­ge­mein­de zu brin­gen und als wich­ti­ger Nah­ver­sor­ger wahr­ge­nom­men zu wer­den. Auch mit dem Pro­jekt des Frau­en­fo­rums Salz­kam­mer­gut „Markt­schwär­me­rei“, das aus dem EU-Lea­der-Pro­gramm geför­dert wird, ist geplant in Eben­see einen zeit­ge­mä­ßen Cowor­king-Space mit Kin­der­be­treu­ung zu initi­ie­ren. Dar­un­ter ist ein Gemein­schafts­bü­ro für Grün­de­rIn­nen, Frei­be­ruf­le­rIn­nen und Selbst­stän­di­ge zu ver­ste­hen.

Tra­di­tio­nell und inno­va­tiv
„Eben­see hat ein rie­si­ges Poten­zi­al und ver­fügt über vie­le Stand­bei­ne“, ist auch WK-Bezirks­stel­len­lei­ter Robert Ober­frank über­zeugt. Zum einen gibt es die Betriebs­ge­bie­te Stein­kogl oder das ehem. Sol­vay-Are­al, die für Fir­men eine inter­es­san­te Infra­struk­tur bie­ten. Auch im Betriebs­ge­bäu­de der ehem. Webe­rei haben sich zahl­rei­che jun­ge Fir­men ange­sie­delt. Dass die Eben­seer für ihre Krea­ti­vi­tät bekannt sind, schlägt sich auch im Wirt­schafts­ge­sche­hen nie­der. So gibt es erfolg­rei­che Wer­be­agen­tu­ren und Event­ma­nage­ment­fir­men, die ihr Kön­nen über die Gren­zen Eben­sees ein­drucks­voll unter Beweis stel­len. Neben erfolg­rei­chen Tra­di­ti­ons­be­trie­ben (Möbel Baum­gart­ner, Frey, Stein­kog­ler Schuh­fa­brik, Spe­di­ti­on Wolfs­gru­ber uvm.) gibt es auch jun­ge Unter­neh­men, die Poten­zi­al haben.

Obmann Mar­tin Ettin­ger, Mag. Karl-Heinz Masch­ke (MIA), Hil­de­gard Lahn­stei­ner, BST-Lei­ter Robert Ober­frank

Tou­ris­mus als Chan­ce
„Der Tou­ris­mus liegt in Eben­see noch im Dorn­rös­chen­schlaf“, sind sich Ettin­ger und Ober­frank einig. Mit der geplan­ten Surf­wel­le „The Wave – ste­hen­de Wel­le Eben­see“ in der Traun liegt ein span­nen­des tou­ris­ti­sches Pro­jekt vor. Der Feu­er­ko­gel ist ein belieb­tes Aus­flugs­ziel, das ganz­jäh­rig Gäs­te anlockt eben­so wie der Lang­bath­see oder der Offen­see. Aber auch im Tal zei­gen enga­gier­te Unter­neh­mer wie Lul­zim Fej­zu­llahi, dass es mög­lich ist, die Näch­ti­gungs­zah­len nach oben klet­tern zu las­sen. „Eben­see bie­tet alles: Ber­ge, Seen und viel Kul­tur. Es war­tet dar­auf, wach­ge­küsst zu wer­den“, hof­fen die Wirt­schafts­ver­tre­ter auf inves­ti­ti­ons­freu­di­ge Unter­neh­mer.

Am Frei­tag, 21. Juni (ab 11 Uhr) und Sams­tag prä­sen­tie­ren sich Eben­seer Wirt­schafts­trei­ben­de von der Markt­gas­se bis zur Bahn­hof­stra­ße. Der Eröff­nungs­fest­akt fin­det am Fr., 21. Juni um 13 Uhr statt. Für Speis, Trank und Musik ist bes­tens gesorgt.

Fotos: WKO

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