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Wanderin stürzte am Traunstein und verletzte sich schwer

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Am Samstag ereignete sich am Traunstein ein schwerere Alpinunfall. Eine 71-jährige Pensionistin rutschte aus und fiel mit dem Kopf auf einen Felsen.

Die 71-Jährige aus dem Bezirk Murau unternahm am 20. Juli 2019 gemeinsam mit einer Alpenvereinsgruppe eine Bergtour auf den Traunstein. Die Gruppe stieg am Morgen über den Hernlersteig auf und begab sich am Nachmittag in den Abstieg über den Mairalmsteig. Die Pensionistin verwendete für den Abstieg Stöcke.

Ausgerutscht und auf Fels geknallt

Gegen 14:15 Uhr rutschte sie unglücklich aus und stürzte nach hinten auf einen Fels. Dabei zog sie sich eine schwere Oberschenkel- bzw. Hüftverletzung zu und konnte nicht mehr weiter absteigen. Über den Bergrettungsnotruf 140 wurde die Rettungskette in Gang gesetzt.

Engpass bei Hubschrauberbergungen

Da aufgrund diverser anderer Notfälle kein Notarzthubschrauber verfügbar war, wurde anfangs nur die Bergrettung Gmunden alarmiert, die sich sofort auf den Weg über den Mairalmsteig zur Verunfallten machte. Der Polizeihubschrauber Libelle war zu dieser Zeit gerade im Einsatz in Steinbach am Attersee, wurde aber aufgrund der Dringlichkeit zum Einsatz am Traunstein umdisponiert.

Kurz nach dem Eintreffen des Polizeihubschraubers wurde der Notarzthubschrauber Christophorus 10 verfügbar, der die Rettung der Verletzten mit einem Tau durchführte. Die 71-Jährige wurde im Anschluss ins Salzkammergut-Klinikum Gmunden geflogen.

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