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Judo-Bundesliga – Leibnitz vs Kirchham

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Kei­ne Begeg­nung für schwa­che Ner­ven — Mit einem 8:6 in Leib­nitz die Titel­chan­ce in der 2. Bun­des­li­ga gewahrt
Mit dem Wis­sen, dass die Titel­chan­ce nur mit einem Sieg in Leib­nitz gewahrt bleibt, hat sich die Bun­des­li­ga­mann­schaft auf den Weg in die Süd­stei­er­mark gemacht.

Leib­nitz stand auch in vol­ler Beset­zung auf der Mat­te und zeig­te bei jedem Kampf ihre Stär­ke. In der ers­ten Hälf­te lief es lei­der gar nicht nach Wunsch. Trotz sehr guter Kämp­fe konn­ten nur Johan­nes Beiß­kam­mer, Milan Köl­ler und Maxi­mi­li­an Hage­ne­der für Kirch­ham als Sie­ger von der Mat­te gehen. Dies bedeu­te­te einen 03:04 Rück­stand nach der ers­ten Halbzeit.

Das Ziel, der Sieg über Leib­nitz, schien in wei­te Fer­ne gerückt zu sein. Aber Moti­va­ti­on ist der­zeit die Stär­ke der Mann­schaft. Gemein­sam und voll kon­zen­triert woll­ten unse­re Kämp­fer das unmög­li­che noch mög­lich machen.

Juli­an Rieg­ler ging als ers­ter auf die Mat­te und stell­te mit einem per­fek­ten Kon­ter gegen den star­ken Manu­el Wies­ler auf 04:04. Die nächs­ten bei­den Kämp­fe muss­ten wir lei­der an Leib­nitz abge­ben. Neu­er Zwi­schen­stand 04:06 für Leib­nitz. Um das Ruder noch her­um­rei­ßen zu kön­nen, muss­ten wir alle noch offe­nen Kämp­fe für uns ent­schei­den. Als ers­ter ging Aignes­ber­ger Simon gegen den argen­ti­ni­schen Legio­när von Leib­nitz auf die Matte.

Er zeigt kei­nen Respekt und setz­te sich mit einer wun­der­schö­nen Tech­nik mit Ippon durch. Den nächs­ten Kampf konn­te unser Legio­när Milan Köl­ler auch für sich ent­schei­den. Neu­er Stand 06:06! Jetzt lag es an Bergtha­ler Hans-Peter gegen den Rou­ti­nier Lang Domi­nic zu Punk­ten. Der Kampf war an Span­nung nicht zu über­bie­ten. Hans-Peter ging mit Waza-Ari in Füh­rung, konn­te die­se aber lei­der nicht halten.

Lang Domi­nic zog eben­falls mit einem Waza-Ari gleich. Hans Peter gelang buch­stäb­lich in der letz­ten Sekun­de mit einem Tomoe-Nage der ent­schei­den­de Waza-Ari und somit der Punkt zum 07:06. Jetzt lag es an Maxi­mi­li­an gegen den Trai­ner der Leib­nit­zer – Ackerl Phil­ipp, wel­cher selbst im zwei­ten Durch­gang auf die Mat­te ging, den ent­schei­den­den Punkt zu holen. Er zeigt, wer Herr auf der Mat­te war, lies kei­nen Wider­stand auf­kom­men, ging mit Waza-Ari in Füh­rung und been­de­te den Kampf mit einem schö­nen Ippon.

Nächs­ten Sams­tag geht es in der letz­ten Run­de – Heim­kampf Beginn 17:00 – gegen UJZ um die Wurst – sprich den ers­ten Platz in der Bundesliga.

Foto: F.Ketter

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