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Bergrettung Traunkirchen zieht Bilanz

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Berg­ret­tung im Jahr 2019 ein­satz­mä­ßig und logis­tisch gefor­dert
Zu 13 Ein­sät­ze mit einer mehr oder min­der dra­ma­ti­schen Ereig­nis­la­ge muss­te die Orts­stel­le Traun­kir­chen im Jahr 2019 aus­rü­cken.  Kreis­lauf­zu­sam­men­brü­che, Bein- und Fuß­ver­let­zun­gen, Fors­t­un­fäl­le mit schwer­wie­gen­den Fol­gen sind die häu­figs­ten Unfall­ur­sa­chen. Im let­zen jahr war mit Sicher­heit der Absturz eines Ehe­paars am Hoch­le­cken bei ver­eis­ten Ver­hält­nis­sen mit Todes­fol­ge, der for­derns­te Ein­satz.

Die Ber­gung von töd­lich Ver­let­zen, ins­be­son­de­re wenn die Ver­un­fall­ten aus dem Bekann­ten­kreis stam­men, wer­den zur psy­chi­schen Belas­tung. Im letz­ten Jahr konn­ten Hel­mut Bam­mer und Peter Pan­gerl die Kur­se zur Kri­sen­in­ter­ven­ti­on für unse­re Berg­ret­tungs­mit­glie­der absol­vie­ren. Hin­ter­grund der Aus­bil­dung ist die Tat­sa­che, dass unter Berg­ret­tungs­ka­me­ra­den eine Aus­spra­che über belas­ten­de Erfa­hun­gen oft­mals bes­ser bewäl­tig­bar ist. Der­zeit sind in der Orts­stel­le 36 Mit­glie­der tätig, dar­un­ter auch 2 Frau­en.

Neben den 14- tägi­gen Übun­gen am Abend zwi­schen 18–22 Uhr, fand unter Ein­satz­lei­tung von Tho­mas Lach­ber­ger und Felix Rei­ter, Mit­te Febru­ar unse­re plan­mä­ßi­ge gro­ße Win­ter­übung im Höl­len­ge­bir­ge statt. Ver­schüt­te­ten­su­che mit LVS- Such­ge­rä­ten und der Abtrans­port mit­tels behelfs­mä­ßi­ger Kame­ra­den­ber­gung, also ohne vor­be­rei­te­te Gerät­schaf­ten wie Akja etc. wur­den ein­satz­mä­ßig geübt. Orts­stel­len­lei­ter Peter Pan­gerl zeig­te sich von der Leis­tung sei­ner Ein­satz­kräf­te beein­druckt.

Eine logis­ti­sche, vor allem aber hand­werk­li­che Her­aus­for­de­rung war der Umbau der Küchen- und Schankr­ein­rich­tung auf der Sonn­stein­hüt­te. Dut­zen­de Stun­den in Eigen­leis­tung sowie Arbei­ten, die an Fir­men aus der Umge­bung ver­ge­ben wer­den muss­ten, wur­den geleis­tet. Ab dem Kar­sams­tag ist die Hüt­te wie­der geöff­net und alle Bergfreund*innen, hof­fent­lich auch zahl­rei­che Traunkirchner*innen, kön­nen sich von der Neu­or­ga­ni­sa­ti­on des Schank­be­trie­bes über­zeu­gen.

Foto: BRD Traun­kir­chen

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