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Ein Jahr Fridays For Future Gmunden

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Alma Nußbaumer und Mirjam Wirth von Fridays for Future Gmunden bereichten

Gemeinsam gegen die Krisen
Aufgrund der derzeitigen Lage mussten wir unsere Jubiläums- Aktion zu unserem einjährigen Bestehen leider absagen. Trotzdem ist es uns wichtig, dass unser letztes Jahr und Schaffen nicht in Vergessenheit gerät. Bei dieser Gelegenheit möchten wir uns außerdem bei allen Unterstützern*Innen und allen Aktivisten und Aktivistinnen bedanken!

Starten wir vor einem Jahr, unserer ersten Aktion, welche am 29.3 kurzentschlossen stattfand. Am 22. April legten wir dem Bürgermeister erstmalig unsere Forderungen für Gmunden vor. Weitere Aktionen wie ein Lichtermeer, Müllsammeln, Sit-In- beim Mondscheinbummel und ein Workshop mit der Gemeinde folgten. Im Herbst erreichten wir dann ein lang ersehntes Ziel, den Beschluss des Klimapakts. Daraus entstanden Erfolge, wie die Absage der Heli- Days und dem Feuerwerk zu Silvester. Während dem Winter feilten wir an Struktur des Organisations-Teams, sodass wir im Frühjahr mit neuer Kraft durchstarten konnten. Im Februar feierten wir einen weiteren Erfolg: Der Bau eines dringend notwendig Radwegs auf der Gmundner Umfahrungsbrücke wurde möglich.

All dieses erreichten wir nur durch die Unterstützung vieler Bürger*Innen
Die eigentlich für März geplante Demo konnte wegen verschärften Regelungen auf Grund der Corona- Krise und der gleichzeitig vorhandenen Gefahr für Aktivisten und Aktivistinnen nicht stattfinden. Wir erkennen die Krise an und stehen hinter den Maßnahmen der Regierung. Die Gesundheit ist zurzeit wichtiger als alles andere. Die wenigen positiven Auswirkungen wie z.B. Rückgehen der Emissionen, die Verbesserung der Luftqualität und Erholung der Natur lassen unsere aktivistischen Herzen höherschlagen. Trotzdem wünschen wir uns, dass nach dem hoffentlich bald überwundenen Ausnahmezustand, der Klimakrise gleiche Aufmerksamkeit und Bedeutung gewidmet wird.

Die derzeitige Lage zeigt uns, dass mit Zusammenhalt, Erkenntnis und Wille, Großes innerhalb kürzester Zeit möglich ist. Bei Fragen und für nähere Auskunft können Sie uns gerne kontaktieren.

Rückfrage-Hinweis:
Fridays For Future: Johanna Bergthaler 0660 / 6258589
Parents For Future: Alexandra Ender 0676 / 7365874
E- Mail: gmunden@fridaysforfuture.at
gmunden@parentsforfuture.at
Website: https://fridaysforfuture.at/initiatives/gmunden

Foto: privat

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8 Kommentare

  1. Kirchhamer am

    Herr Froscher!

    1.) NIEMAND liest Ihr elendslanges Geschwafel, welches auch meistens am Thema vorbeigeht.

    2.) Zum Thema: FFF Gmunden hat also die Radspur auf der Umfahrungsbrücke ermöglicht? Kinderlein, macht Euch nicht lächerlich mich solchen Behauptungen!

  2. Ich fordere: Umbau der Autobahn -Pannensteifen zu Radwegen. Dann kann man endlich auch weit entfernte Ziele per Bike errreichen!

  3. Sozialdemokrat1A am

    Fridays of Future ist eine Bewegung, der man sehr dankbar sein muss, dass sie aufzeigen, das irgendwas gemacht werden sollte. Man könnte auch sagen, wir sollten auf Vieles verzichten. Politisch gerade was saubere Energiebereitstellung betrifft ist vieles versäumt worden, obwohl in Österreich das noch halbstaatlich abläuft, wurden die Chancen kaum genützt. Damit kann jeder ein Aktivist von Fridays of Future sein, oder einfach ein umweltbewussterer Mensch. Was nun die Existenz nach der Corona Krise anbelangt, so ist es vor Allem wichtig, das die Armen in unserer Gesellschaft aufgefangen werden, die Miete zahlen und keine Arbeit mehr haben, oder Künstler und Alleinerzieher, etc… Ein Geld pro Kind berechnet wäre schon lange ein soziales Ziel, von dem man noch weit entfernt ist.. Viele Neugründungen haben nun ihren Todesstoß erhalten, das ist dem Gesetz des Kapitalimus geschuldet. Es ist verdammt hart mit Kredit Firmen zu gründen, nicht alles kann man versichern. Für viele wäre Hackeln gescheiter gewesen. Die Krise, die ja nun Viele erfasst, die sich immer zu sicher fühlten, kann natürlich Solidarität fördern und damit einen Neustart für mehr Nachhaltigkeit bewirken. Die Schere zwischen Arm und Reich, zwischen sicherem hohen Einkommen und unsicherem geringen Einkommen muss geschlossen werden, die Reichen müssten logischerweise Solidarität zeigen und leben. Auf jeden Fall wird sich zeigen, was kleinlich weltfremdes Streiten im Umweltschutz bedeutet, im Vergleich zu den Sauereien mit Macht und Geld, und das von vielen Staatslenkern, die auch keine Ahnung von Nachhaltigkeit haben. Dazu braucht man nicht erst nach Amerika schauen. Diese verrückte Gesellschaft produziert ja nur GEwinner und Verlierer und die Reichen sagen, we are first…..aber für Beamtmungsgeräte fehlt das Geld, dafür hat man halt lieber Flugzeugträger und anderes Kriegsspielzeug zur Vernichtung. In diesem Sinne wünsche ich der Jugendbewegung umweltstarke neue Gedanken und Werke für eine friedliche ausgeglichene nachhaltige demokratische Gesellschaft.

  4. a bissi übertrieben am

    herr froscher!
    es geht um fridays for future….
    schaffen sie vielleicht auch mal ein zum thema passendes posting????

    • Rudi Froscher am

      das sollte ja die ausgewiesenen Fridays for Future bringen. Ein bisserl differenzieren bezüglich der Verbreiterung des Radweges über die Brücke wäre angebracht, auch zu sagen das hinter der Brücke im Zick Zack der Radweg weiterführt und zum Radfahren nach Laakirchen braucht man so die doppelte Zeit, als auf der gefährlichen Bundesstraße, die zu Fuß noch gefährlicher ist. Außerdem haben ja, wie anderen Medien zu entnehmen ist, jede Menge anderer Gemeinden zugezahlt, und Gmunden nur einen Bruchteil. Und ja, wenn Gmunden sparen kann, dann tun sie das unter bestimmten Umständen und so ist es nicht verwunderlich, das die Heli Days nicht stattfanden und das Silvesterfeuerwerk ist sicher auch mehr finanzieller Aufwand, wie Gewinn. Nun die Frage, wird man im Sommer das Seefeuerwerk abschießen? Den größten Vogel hat man mit der Einsparung der Bahnkreuzung für PKW´s beim Bahnhof Gmunden abgeschossen, weil die Umwege und die Staus ja natürlich extrem umweltfeindlich sind, also meiner persönlichen Meinung nach am falschen Punkt gespart wurde. Natürlich ist mit Granit Neugestaltung von Gmunden durch das Land viel GEld hierher geflossen und die Brücke wurde auch breiter neugebaut. Nur hätte das Land um dieses Geld 2 Hotels bauen können und verpachten. Zweimal darf man raten, was mehr nachhaltige Arbeit nach Gmunden gebracht hatte. Aber es ist eh nicht meine Sache, nur wundert mich bei so viel Jugend und Betreuung, das nicht mehr Ideen hier ausgetauscht werden. Mehr gute Ideen und immer mitberücksichtigen wie unsere Wirtschaftswelt funktioniert, nicht Alles was man sich vorstellt, funktioniert in der Gesellschaft, aber auf Vieles könnte eine bessere GEsellschaft verzichten. Recht viel Konkretes bleibt also wie immer nicht übrig. In vielen Gemeinden heißt es nun grüne Gemeinde, etc. amtlich bestätigt am Papier …. Also mein konkreter Vorschlag, nicht zum ersten Mal, schafft endlich ein Lokalticket und die überhöhten Preise für ÖBB und Öffis könnte man schon Morgen abschaffen, damit DAS besser angenommen wird, wo es Sinn macht. Letztlich könnten wir viel Umstellen in Bezug auf Umwelt, nur wer soll das bezahlen und wie viele Leute arbeiten wirklich ausreichend entlohnt in diesen Bereichen, vielleicht müsste man die Bürokratie umstellen? Und überhaupt, seit wir das Corona trinken, nein das Corona haben, hört man die Vogerl wieder zwitschern. Das ist schön, ich danke den Fridays for Future.

      • a bissi übertrieben am

        ich bin ja auch kein fan von diesen möchtegern weltverbesserern die alle konsumgeil, kapitalistisch und trotzdem umweltbewusst sind.
        warum der bahnübergang nach pinsdorf weg ist versteht auch keiner!
        aber warum man ständig jammert, über dinge die längst vorbei sind!
        dass verstehe ich noch weit weniger!!!!

  5. Rudi Froscher am

    In Corona Krisenzeiten sollte man vielleicht auch über Zeitenkrisen von Menschen nachdenken, über Verwaltungs – Bürokratie, über Parteipolitik und Macht und darüber, was in Oberösterreich auch außerhalb von Krisen alles an “ juristischen Geniestreichen“ möglich ist. Und bitte glaubt ja nicht, das es sich dabei um Einzelfälle handelt. Das Amtsgeheimnis sollte man befragen können. Es sollte auch Journalismus geben, der vielleicht dann doch gewisse Übertreibungen, harmlos formuliert, zur allgemeinen Kenntnis bringt, was vielleicht sogar eine vorbeugende Wirkung hätte, gesünder mit Paragraphen Spitzen umzugehen. Rückbesinnung auf Menschlichkeit ist der Schlüssel, auch zum menschlichen und Umwelt Erfolg. Im geschilderten Fall wurde aus einem unbefestigten Feldweg eine Landesstraße, der schöne artenvielfältige Naturgarten mit Baufahrzeugen gegen den Willen des Besitzers zerstört. Es gilt natürlich wie immer für Alle die Unschuldsvermutung. http://www.ooe-behoerdenwillkuer-rechtlos.info/index.htm