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Gastronomen im Salzkammergut brauchen gerade jetzt unsere besondere Unterstützung

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Bezirks­par­tei­ob­mann LAbg. Bgm. Rudi Raf­fels­ber­ger appel­liert an Kon­su­men­ten, Abhol­ser­vices der hei­mi­schen Gas­tro­no­mie­be­trie­be zu nutzen.
Auch wenn die Gast­stu­ben geschlos­sen sind, bie­ten dut­zen­de Gas­tro­no­mie­be­trie­be in den Gemein­den des Salz­kam­mer­gu­tes wie bereits im Früh­jahr eine brei­te Aus­wahl an Spei­sen zur Abho­lung an. OÖVP-Bezirks­ob­mann LAbg. Bgm. Rudi Raf­fels­ber­ger appel­liert an die Kon­su­men­ten, das Ange­bot von Salz­kam­mer­guts Wir­ten zu nut­zen und damit auch einen Bei­trag zur Siche­rung der Wirts­haus­kul­tur zu leis­ten. Auch Raf­fels­ber­ger selbst hat die Gele­gen­heit genutzt und in der „Hendl stub’n Mizel­li“ in sei­ner Hei­mat­ge­mein­de Scharn­stein ein „Mit­tag­essen to go“ für sich und sei­ne Fami­lie geholt.

Abg. z. NR Bet­ti­na Zopf ver­weist dazu auch auf die finan­zi­el­le Unter­stüt­zung der Wir­te durch die Poli­tik: „Der erneue Lock-Down ist für die Gas­tro­no­mie eine gro­ße Her­aus­for­de­rung. Daher bin sehr froh über das Hilfs­pa­ket der Bun­des­re­gie­rung. Durch den Ersatz von 80 Pro­zent jenes Umsat­zes, den die Gast­häu­ser im Novem­ber des Vor­jah­res gemacht haben, wird den Wir­ten berech­tig­ter­wei­se wir­kungs­voll unter die Arme gegrif­fen“, betont Zopf. Sie ver­weist zudem auf die Hil­fe durch die anre­chen­ba­re Redu­zie­rung der Arbeits­zeit der Mit­ar­bei­ter auf Null sowie durch den zuge­sag­ten Trink­geldersatz in Höhe von 100 Euro für die Beschäf­tig­ten in Gas­tro­no­mie und Hotellerie.

Die­se Unter­stüt­zun­gen sind ein wich­ti­ger Bei­trag, die Wirts­häu­ser als Treff- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­punk­te im Salz­kam­mer­gut zu erhal­ten und somit ein wich­ti­ges Stück ober­ös­ter­rei­chi­sche Lebens­kul­tur in die Zeit nach Coro­na hin­über­zu­füh­ren“, unter­streicht OÖVP-Bezirks­ob­mann Raffelsberger.

Foto: pri­vat

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18 Kommentare

  1. Auf Lie­fe­r­an­do und Mjam fin­det man im Raum Gmun­den nur Piz­za. Kein ein­zi­ger Gast­wirt der ein Schnit­zel lie­fert! Wahr­schein­lich geht’s unse­ren Gast­wir­ten eh nicht so schlecht.

  2. Nach­dem man in einem Beisl (aus­ge­nom­men Spei­se­lo­ka­le), wo eh die meis­te rau­chen, nicht mehr rau­chen darf, kön­nens mich sowie­so kreuz­wei­se. Und wenn die gan­ze Gas­tro­no­mie abbehrt, ist mir das sowas von wurst. Selbst Schukd, kein Mit­leid. War­um las­sen sich die Öster­rei­cher soviel gefal­len, ohne auf­zu­be­geh­ren? sind sie meis­ten schon so auf gehor­sam dressiert?

  3. dont drink and drive am

    Nach­dem man seit Nov. 2019 im Gast­haus nicht mehr rau­chen darf, gehe ich ohne­hin nicht mehr ins Wirts­haus. Aus Pro­test gegen Bevor­mun­dung. Da trink ich mein Bier zuhau­se, bil­li­ger und kann pofeln, so viel, wie ich will. Von daher ists mir wurst, ob ein Wirts­haus gut geht oder nicht. Dan­ke an die Regie­rung dafür. Ist zwar nicht so gesel­lig, dafür kann ich auch guten Gewis­sens mehr als zwei Bier trin­ken, da ich dann nicht mehr nach hau­se fah­ren muss.

    • Das ist ein Argu­ment. Weil Sie nicht mehr im Gast­haus rau­chen dür­fen, gehen sie nicht mehr hin. Dass sie und ihres­glei­chen alle ande­ren (die Mehr­heit) ohne­hin immer nur beläs­tigt hat­ten mit der Rau­che­rei, der Gesund­heits­ge­fähr­dung und dem Gestank, kommt Ihnen nicht in den Sinn? Was sind Sie für ein Vogel? In den von mir haupt­säch­lich besuch­ten Gast­häu­sern (Besuch der­zeit lei­der eh nicht mög­lich), war und ist es auch in Zukunft erlaubt, zu rau­chen — halt drau­ßen, ums Eck, vorm Lokal oder sonst wo. Da trifft man sich halt Mal für ein paar Minu­ten. Blei­ben Sie daheim und rau­chen und trin­ken Sie sich zu Hau­se zum Pati­en­ten. Viel Genuss mit dem unsäg­li­chen Fla­schen­bier, eine offe­ne Hal­be ist ganz was ande­res. Ich freue mich voll auf die (erhoff­te) Öff­nung der Gas­tro­no­mie im Januar!

      • don't drink and drive am

        Liebe/r Yoshua

        Mir geht mir in ers­ter Linie um folgendes:

        Das gan­ze ist eine geplan­te Frei­heits­be­schrän­kun­gen, so nach und nach, schlei­chend, immer nur zit­z­erl­wei­se: Las­sen sich das die Leu­te gera­de noch gefal­len? Wenn ja gut, wart ma paar Mona­te und kom­men wir mit der nächs­ten Restriktion.

        Vie­le Leu­te sind schon so ein­ge­kocht, dass sie das gar nicht mehr rich­tig regis­trie­ten, wie ihnen die Frei­hei­ten, die Selbst­ver­ant­wor­tung im Leben immer mehr ent­zo­gen wird.

        Natür­lich war das über­trie­ben aber zum trin­ken allein (des gsu­darat der dran­k­ler ist zu 90% ent­behr­lich) gehe ich nicht mehr ins Gast­haus, eher zum Essen. Und zum Essen brauchr ich sicher auch kei­ne Rauch­schwa­den­be­glei­tung. Ich has­se Pas­siv­rauch auch, wenns nebelt wie noch was, dass aber wenn alle in einem Raum (Wirt, Kell­ner auch) Rau­cher sind, sol­lens halt rau­chen. Und der Besit­zer soll­te selbst ein­schei­den, ob in sei­nem Trank­ler­wirts­haus geraucht wer­den darf oder nicht. Beim Essen bin ich auch für 100% qualmfrei.

        BTW: Ich bin E‑Dampfer, kein Rau­cher, aber die schmeis­sen ja alle in einen Topf.

  4. Vie­le Gas­tro­no­men im Salz­kam­mer­gut fand ich über­heb­lich und teil­wei­se her­ab­las­send gegen­über Gäs­ten. In guten Zei­ten haben sie ohne­hin gut ver­dient, also soll­ten Rück­la­gen und Erspar­nis­se da sein. Ich bin sicher nicht gegen Unter­stüt­zung, aber sicher nicht in dem Aus­maß (und nicht für alle), das vor­ge­schla­gen wird.

    Ich könn­te auch auf Ent­schä­di­gung kla­gen da ver­schie­de­ne Sachen mona­te­lang nicht zugäng­lich waren. Aber das betrifft nicht nur A, son­dern ist welt­weit so. Da sieht man wie­der, einer­seits wird alle vom höher, schnel­ler, bes­ser (Kon­kur­renz­den­ken) bestimmt, ande­rer­seits sit­zen wir bei so etwas eh alle im glei­chen Boot. Und es ist ohne­hin alles nur “gelie­hen”, spä­tes­tens beim Tod muss man eh alles hin­ten lassen.

  5. Orakel von Gmunden am

    Völ­lig Ihrer Mei­nung. Weder ein Gas­tro­nom oder die noch rudi­men­tär vor­han­de­nen Orts­zen­trums­shop — Stadt ist Gmun­den schon seit min­des­tens 10 Jah­ren nicht mehr, nur Teil der schlimms­ten Wohn­orts­form Klein­stadt, wo Wän­de Augen/Ohren haben & nur mehr Trüf­fel­sze­ne aktiv ist. 

    Ich als ech­ter Gmund­ner/-in mit Blick weit über Traun­stein muss­te auch schon sagen, das Hor­ror­ge­biet ange­sagt ist! Gmun­den, stil­voll abge­san­delt, unle­bens- bzw ‑lie­bens­wert. Nach­bar­schaft ein Fremd­wort. Sozia­les Pri­vat­le­ben tot, wenn man wie ich zu den Rea­lis­ten, also zu den Ver­hin­de­rern, Boy­kot­tie­ren etcetc von Gmun­dens Fort­schritt bin.

    Übri­gens, Ver­ant­wort­li­che bei Bun­des­fors­ten luden doch BP Dr Alex­an­der van der Bel­len plus sei­ne Frau Doris Schmid­bau­er zum Besuch des Baum­wip­fel­pfa­des ein. Der kam dank BF nach Gmun­den, da wie bei SRT Seil­bah­nu­ser weit von Rea­li­tät waren. Wo waren die Her­ren Krapf & Schlair bei dem Event? Ach so, die hat­ten mit dem Pro­jekt nichts zu tun & Ver­ant­wort­li­che der Bun­des­fors­te wuss­ten offen­bar, dass BP ent­setzt gewe­sen wäre ob dem Abramsch­ni­veau von Gmun­dens Kom­mu­nal­po­li­ti­kern, stim­mig zur völ­lig abge­san­del­tn Bevölkerung!

  6. Wozu brau­chen die Unterstützung?

    Ich möch­te auch Unter­stüt­zung wegen see­li­scher Grau­sam­keit und Frei­heits­ent­zug sei­tens der Pilitiker.

    Vie­le brau­chen psy­cho­lo­gi­sche Unter­stüt­zung wegen Depres­sio­nen, Ein­sam­keit, Frus­tra­tio­nen wegen der völ­lig fal­schen und über­zo­ge­nen Coro­na Mas­nah­men, Lock­downs (Mehr­zahl).

    Bedankt euch bei Anscho­ber, Kurz … dafür. Da sehens ab Sep­tem­ber die stei­gen­den Zah­len und anstatt gleich zwei Wochen lock­down zum machen, war­ten sie bis ende okt. bis es kaum mehr han­del­bar ist, und dann wird ein lan­ger lock­down ver­hängt, und der ist mit 6.12. Sicher nicht voll been­det, das wird sich wie­der lan­ge hin­zie­hen, bis die Frei­hei­ten wie­der da sind, die von Juli bis Okt. waren.

    All­die­se Poli­ti­ker soll­ten wegen Ver­sa­gens zurücktreten.

    • Lie­ber Foznhobel:

      Kann ja a nix dafür, dass Ihnen das Radl ren­nat wor­den ist und Ihnen gleich­zei­zig der Fetzn ein­draht wor­den ist. So ist das bei Leu­te, wie bei Ihnen, die als Kind zu heiss geba­det wur­den und zuwe­nig Aner­ken­nung und Lob im Kin­des­al­ter erfah­ren haben. Ich gebe Ihnen Hoff­nung: Es gibt für ihre see­li­schen Ver­let­zun­gen The­ra­pien. Noch was: Es wer­den auch Alko­hol­en­zugs­the­ra­pien ange­bo­ten, kos­ten­los, die­se Chan­ce soll­ten Sie nut­zen!!! In dem Sin­ne: Gute Besserung!