Am Grünberg in Gmunden ist ein Paragleiter beim Startversuch abgestürzt, blieb jedoch unverletzt im Geäst eines Baumes hängen. Der 52-jährige Pilot konnte sich selbst befreien, bevor Rettungskräfte eintrafen.
Startversuch bei schwachem Wind
Ein 52-jähriger Mann aus dem Bezirk Gmunden wanderte am Morgen des 28. November 2025 auf den 986 Meter hohen Grünberg, um mit seinem Gleitschirm ins Tal zu fliegen. Gegen 9:45 Uhr startete er vom offiziellen Paragleiter-Startplatz in westliche Richtung. Laut eigenen Angaben herrschte kaum Wind – maximal fünf km/h aus Südwest –, weshalb er sich für einen Vorwärtsstart entschied.
Absturz in Baumwipfel
Kurz nach dem gelungenen Start geriet der Pilot aufgrund stark sinkender Luftmassen mit seinem Körper in einen Baumwipfel. In weiterer Folge kollabierte der Gleitschirm in der Mitte, und der Mann stürzte in einen Baum, wo er unverletzt hängen blieb. Er konnte sich am Stamm festhalten, sich aus dem Gurtzeug lösen und rund zwei bis drei Meter zu Boden klettern.
Kommunikationsprobleme nach dem Vorfall
Da mehrere Personen den Absturz beobachtet hatten, wollte der Pilot einen Notruf absetzen, um mitzuteilen, dass er unverletzt sei und keine Hilfe benötige. Wegen kalter Finger war ihm die Bedienung seines Mobiltelefons jedoch nicht möglich. Er stieg deshalb zum Startplatz zurück, um die Beobachter persönlich zu informieren.
Rettungseinsatz trotz glimpflichen Ausgangs
Währenddessen hatte eine Zeugin bereits einen Notruf ausgelöst. Notarzthubschrauber, Bergrettung und Alpinpolizei wurden alarmiert. Gegen 10:05 Uhr konnte der 52-Jährige vom Notarzthubschrauber lokalisiert werden. Eine medizinische Versorgung war nicht erforderlich.
Da der Gleitschirm samt Leinen in den Bäumen hängen geblieben war, konnte der Pilot seine Ausrüstung nicht selbst bergen. Die Bergrettung und ein Beamter der Alpinpolizei befreiten die Ausrüstung und begleiteten den Mann sicher ins Tal.
Quelle LPD OÖ












