Vom 12. bis 15. April 2026 unternahmen die 3. Klassen der HLW der Don Bosco Schulen eine mehrtägige Bildungsreise nach Straßburg, die im Rahmen des Erasmus+ Programms durchgeführt wurde. Gemeinsam mit Schüler:innen einer Partnerschule aus Osnabrück stand dabei insbesondere die Auseinandersetzung mit europäischen Institutionen sowie der interkulturelle Austausch im Mittelpunkt.
Ein zentraler Programmpunkt war der Besuch des Europäischen Parlaments. Im Rahmen einer Führung erhielten die Jugendlichen fundierte Einblicke in die Arbeitsweise und Entscheidungsprozesse einer der wichtigsten Institutionen der Europäischen Union. Die Bedeutung der EU als Garant für Frieden, Zusammenarbeit und demokratische Mitbestimmung in Europa wurde dabei anschaulich vermittelt und diskutiert.
Neben den politischen Inhalten bot die Reise auch die Möglichkeit, die kulturelle Vielfalt der Region Elsass kennenzulernen. Die Stadt Straßburg beeindruckte mit ihrer historischen Altstadt und ihrem besonderen Zusammenspiel aus französischen und deutschen Einflüssen. Eine Bootsfahrt auf der Ill sowie gemeinsame Erkundungen der Stadt trugen zur Vertiefung der Eindrücke bei.
Ein weiterer Ausflug führte nach Colmar, wo die Schüler:innen die Stadt im Rahmen einer Rundfahrt mit dem Touristenzug kennenlernten.
Auch kreative Programmpunkte fanden ihren Platz: Im Lebkuchenpalast in Gertwiller gestalteten die Jugendlichen eigene Lebkuchen, während auf der Heimreise bei einem Zwischenstopp bei Ritter Sport individuelle Schokoladen kreiert wurden.
Die Bildungsreise verdeutlichte eindrucksvoll den Mehrwert europäischer Zusammenarbeit im Bildungsbereich. Durch persönliche Begegnungen, gemeinsame Aktivitäten und das direkte Erleben europäischer Institutionen wurde das Verständnis für ein geeintes Europa gestärkt. Die Teilnahme an Erasmus+ leistete somit einen wichtigen Beitrag zur Förderung von Toleranz, Offenheit und europäischem Bewusstsein unter den Jugendlichen.












