Das von der Gmundner Stadtpolitik verfolgte Hotelprojekt „Seeviertel“, hat sich – wie Anfang März in einer Presseaussendung bekanntgegeben – aufgrund von geänderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verzögert. Die Errichtergesellschaft Soravia ist an die Stadtgemeinde herangetreten, die vertraglichen Vereinbarungen in einigen Punkten abzuändern.
„Im Stadtrat wurde überfraktionell beschlossen, in Gespräche einzutreten, wobei der Fokus definitiv auf das Hotel gelegt werden soll“, berichtet Bürgermeister Stefan Krapf. „Alle Parteien sind sich einig, dass wir in Gmunden ein Hotel brauchen, um die Nächtigungskapazitäten zu erhöhen.“
In der gestrigen Sitzung des Gemeinderates ging es im Tagesordnungspunkt 14 darum, in weitere Gespräche mit Soravia eintreten zu können. Dazu bedarf es einer Abänderung bestimmter Punkte der entsprechenden Vertragsurkunden (Raumordnungsgesetz und Baurechtsvertrag) sowie einer Fristverlängerung von 30. Juni 2026 auf 31. Oktober 2026, um besagte Gespräche zu führen und einen zeitlichen Horizont zu erarbeiten, wann der Hotelbetrieb aufgenommen werden kann. Der diesbezügliche Beschluss wurde im gestrigen Gemeinderat über die Parteigrenzen hinweg gefasst.












