Der historisch gewachsene Gebäudekomplex des heutigen Kammerhof Museums Gmunden ist weitum einzigartig, aber auch sehr groß und verwinkelt: Insgesamt fünf Stockwerke umfasst er, dazu kommt noch die mit ihm verbundene Bürgerspitalkirche – da kann man sich schon mal verirren!
Diesem Umstand wollte Museumsleiter Hans Weidinger gemeinsam mit dem Musealverein Gmunden unter Obmann August Mayer sowie dem städtischen Kulturamt Abhilfe schaffen. Der Verein sponserte vorerst ein neues Leuchtbild im Kassenbereich, auf dem alle Abteilungen zu sehen sind. Durch Scannen der darauf befindlichen QR-Codes und damit verbundener Verlinkung zur Museums-Homepage können sich Besucherinnen und Besucher vorab informieren, welche Schauräume sie besichtigen wollen bzw. wie diese mit dem Lift zu erreichen sind. Idealerweise geht man das gesamte Haus aber chronologisch entlang einer vorgegebenen Richtung, quasi im Uhrzeigersinn ab.
Doch damit noch nicht genug: Hat man sich erst einmal zur Homepage gescannt, werden die Gäste im Foyer des Museums online persönlich von Bürgermeister Stefan Krapf begrüßt. Er berichtet zur Geschichte des Hauses sowie zu den Themen des Museums und stellt dazu gleich eine erste Quizfrage.
Im Anschluss daran werden die Besucherinnen und Besucher durch Kurzvideos historischer Persönlichkeiten in Form von Reenactors von Schauraum zu Schauraum geführt. Sie erklären dabei ihre Verbindung zum Kammerhofgebäude und stellen dazu weitere Quizfragen. Diese mit dem heutigen Museum eng verbundenen hohen Herrschaften waren und sind: Kaiser Maximilian I. (aka Hans Weidinger), Salzamtmann Georg Prugglacher (aka Alfred Marschner), Kaiserin Maria Theresia (aka Monika Marschner), Kaiser Joseph II. (aka Heimo Pseiner), Kaiser Franz Joseph I. (aka Günther Stadlmayr) samt seiner Gattin Elisabeth „Sisi“ (aka Renate Harter) sowie Königin Marie von Hannover (aka Ingrid Spitzbart).
Zum Abschluss des Musemsrundgangs wird Alfred Zinhobl als Zeitzeuge das Keramik-Lifestyle-Schaudepot erklären. Danach wartet auf alle Besucherinnen und Besucher, die die insgesamt neun Quizfragen richtig beantwortet haben, an der Museumskasse ein kleines Geschenk.
















