Mit Laura Kohlberger übernimmt erstmals eine Frau die Leitung einer Betriebswerkstätte der Abteilung Straßenneubau und -erhaltung des Landes Oberösterreich. Mit 1. September 2026 tritt sie als Leiterin der Betriebswerkstätten Linz (Ansfelden) und Gmunden (Ohlsdorf) die Nachfolge von Ing. Gerhard Hayböck an, der nach über 30 Jahren in einer Leitungsfunktion in den wohlverdienten Ruhestand übertritt. Der berufliche Werdegang von Laura Kohlberger zeigt eindrucksvoll, welche Karrierechancen eine Lehre im Landesdienst eröffnet – jetzt ist sie die erste Dienststellenleiterin in OÖ.
Die gebürtige Bad Goiserin begann 2011 ihre Lehre zur Kraftfahrzeugtechnikerin in der Betriebswerkstätte Gmunden. Nach dem erfolgreichen Lehrabschluss absolvierte sie auch die Berufsreifeprüfung und entwickelte sich kontinuierlich weiter. Im Jahr 2024 wechselte sie in die Betriebswerkstätte Linz, ehe sie nun als erste Frau die Leitung der beiden Betriebswerkstätten Linz und Gmunden übernimmt.
Verkehrslandesrat Mag. Günther Steinkellner gratuliert zu diesem besonderen Karriereschritt:
„Laura Kohlberger hat ihren Weg mit Fachkompetenz, Engagement und großem persönlichen Einsatz konsequent verfolgt. Vom Lehrling bis zur Leiterin der Betriebswerkstätte – dieser Werdegang zeigt eindrucksvoll, welche Chancen der Landesdienst bietet. Dass sie als erste Frau die Leitung einer Betriebswerkstätte übernimmt, freut mich ganz besonders. Ich wünsche ihr für diese verantwortungsvolle Aufgabe viel Erfolg.“
Als Leiterin der Betriebswerkstätten Linz und Gmunden trägt Laura Kohlberger gemeinsam mit ihrem Team maßgeblich dazu bei, dass Fahrzeuge, Maschinen und Spezialgeräte der Straßenverwaltung jederzeit einsatzbereit sind. Die Betriebswerkstätten sind eine wesentliche Grundlage für die Straßenerhaltung und den Winterdienst in Oberösterreich.
Landesweit betreut die Straßenverwaltung einen Fahrzeug- und Gerätepark von über 10.000 Fahrzeugen und Geräten, darunter 107 Lkw, 67 Unimog sowie 140 Silos und Soleaufbereitungsanlagen.
Laura Kohlbergers Karriere unterstreicht die vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten im Landesdienst und setzt zugleich ein starkes Zeichen für Frauen in technischen Berufen.














