Am 14. Mai 2026 können Interessierte an der Promenade von Seewalchen in die Welt der Pfahlbauten eintauchen.
Das Kuratorium Pfahlbauten und der Verein Pfahlbau am Attersee veranstalten am Donnerstag, dem 14. Mai, auf der Promenade von Seewalchen den „Tag der Pfahlbauforschung“. An diesem Tag können Besucherinnen und Besucher vor Ort mehr über die Forschungsarbeiten im Projekt „Zeitensprung“, über die Pfahlbauten, das UNESCO-Welterbe und das Leben in der Jungsteinzeit erfahren.
Besucher und Besucherinnen können Funde aus den Pfahlbausiedlungen sehen und das Zeichnen unter Wasser ausprobieren – wie die Archäologinnen und Archäologen. Ausmalbilder und das Spiel „Wie riecht die Steinzeit“ zeigen das Leben der Menschen vor 6000 Jahren auf spielerische Weise.
Vorgestellt wird auch das neue österreichweite Projekt „Aqua Cultural Heritage“, das Citizen Science und moderne Technologien zum Schutz des Kulturerbes unter Wasser verbindet. Interessierte können direkt mit den Forschenden in Kontakt kommen und sich über Beteiligungsmöglichkeiten informieren.
Von 4. bis 15. Mai arbeitet das Forschungsteam des Projekts Zeitensprung in der Bucht zwischen Seewalchen und Kammer am Attersee. In den Untersuchungen wird ein Teil des Siedlungsgebiets im Ausflussbereich zur Ager dokumentiert, bevor es für die Forschung verloren geht. Dadurch werden neue Erkenntnisse über die Menschen der Pfahlbauten gewonnen.
Zeitensprung ist ein Forschungsprojekt der OÖ Landes-Kultur GmbH und des Kuratorium Pfahlbauten und wird vom Amt der OÖ Landesregierung gefördert.
Hintergrund
Das Kuratorium Pfahlbauten betreut den österreichischen Teil des UNESCO-Welterbes „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“, das insgesamt 111 Fundstellen in sechs Ländern umfasst.
Der Verein „Pfahlbau am Attersee“ vermittelt seit mehr als zehn Jahren ehrenamtlich das Leben der Menschen in der Jungsteinzeit am Attersee.













