Am Samstagabend wurde am Arikogel beim Offensee eine umfangreiche Suchaktion nach einem vermissten Bergsteiger gestartet. Der 78-Jährige konnte zwar gefunden werden, für ihn kam jedoch jede Hilfe zu spät.
Der 78-jährige Bergsteiger aus Attnang war bereits am Vormittag zu einer Tour im Bereich des Arikogels aufgebrochen. Nachdem er nicht mehr zu seinem Ausgangspunkt zurückkehrte und auch telefonisch nicht erreichbar war, verständigten Angehörige gegen 19:00 Uhr die Einsatzkräfte.
Große Suchaktion in schwierigem Gelände
Die Bergrettung Ebensee startete gemeinsam mit dem Polizeihubschrauber, Hundeführern der Bergrettung Oberösterreich sowie der Drohnengruppe der Feuerwehr Roith und der Bergrettung eine großangelegte Suchaktion. Mehrere Suchtrupps suchten trotz einsetzender Dunkelheit das steile und unwegsame Gelände nach dem Vermissten ab. Der nachtflugtaugliche Polizeihubschrauber konnte das Suchgebiet entscheidend eingrenzen.

Vermisster tot aufgefunden
Gegen 22:30 Uhr wurde der Mann schließlich von einem Suchtrupp der Bergrettung gefunden. Für den Bergsteiger kam jedoch jede Hilfe zu spät. Aufgrund des absturzgefährdeten Geländes war eine Bergung in der Nacht nicht möglich. Der Verunglückte wurde zunächst mittels Gebirgstrage zu einem geeigneten Übergabepunkt gebracht und am Folgetag bei Tageslicht vom Polizeihubschrauber „Libelle“ geborgen.
Zahlreiche Einsatzkräfte beteiligt
Im Einsatz standen insgesamt 21 Mitglieder der Bergrettung Ebensee, darunter vier Hundeführer, drei Alpinpolizisten sowie sechs Mitglieder der Feuerwehr Roith mit der Drohnengruppe, berichtet die Bergrettung Ebensee.












