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Regionalkonferenzen im Bezirk Vöcklabruck — ÖVP lebt direkte Politik vor

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Gemein­den ste­hen zu 100% hin­ter Sozi­al­schwer­punkt der ÖVP 
Ein Erfolg waren die Regio­nal­kon­fe­ren­zen mit den Ver­tre­tern aller 52 Gemein­den des Bezirks – die ÖVP und ihre Abge­ord­ne­ten haben mit Bür­ger­meis­tern, Vize­bür­ger­meis­tern und Funk­tio­nä­ren dis­ku­tiert, poli­ti­siert und die Zukunfts­the­men für die Volks­par­tei im Bezirk Vöck­la­bruck fest­ge­macht. Mehr als 600 Funk­tio­nä­re sind zu den Regio­nal­kon­fe­ren­zen der ÖVP in den ver­gan­ge­nen Wochen gekom­men. Jede ein­zel­ne Gemein­de des Bezirks Vöck­la­bruck war vertreten.

Das ist für mich Basis­de­mo­kra­tie pur – ins Gespräch mit unse­ren Mit­ar­bei­tern kom­men, gemein­sam zu über­le­gen, Ideen zu haben und dann auch gemein­sam hin­ter die­sen The­men ste­hen“, freut sich Bezirks­par­tei­ob­mann LAbg. Bgm. Anton Hütt­mayr über den gro­ßen Erfolg der Konferenzen.

ÖVP Bezirks­ge­schäfts­füh­rer Chris­ti­an Mader, LAbg. Michae­la Lan­ger-Wenin­ger, Bezirks­par­tei­ob­mann LAbg. Anton Hütt­mayr, BR Dr. Ange­li­ka Win­zig und Nadi­ne Silm­broth (ÖVP Sekre­ta­ri­at) | Foto: ÖVP

Mehr als 350 der Teil­neh­mer haben auch Fra­ge­bö­gen aus­ge­füllt, in denen sich die ÖVP des Bezirks kla­re Ant­wor­ten zu ver­schie­de­nen aktu­el­len The­men wünsch­te. So ste­hen zum Bei­spiel 100% aller Funk­tio­nä­re dahin­ter, dass sich die ÖVP der sozia­len Fra­gen ver­stärkt annimmt. Mehr als 95 Pro­zent aller Gemein­de­ver­tre­ter sehen auch in ihrer eige­nen Gemein­de „Hand­lungs­be­darf“ bei sozia­len Schwer­punk­ten. „88 Pro­zent wol­len mehr mobi­le Pfle­ge daheim, 66 Pro­zent sehen den Bedarf einer Kurz­zeit­pfle­ge in Senio­ren­hei­men“, berich­tet Hütt­mayr von den Ergebnissen. „

Das sind für uns ganz kla­re Auf­trä­ge, in die­ser Rich­tung wei­ter­zu­ar­bei­ten.“ 63 Pro­zent aller Befrag­ten sehen einen Bedarf an „Essen auf Rädern“ in ihrer Gemein­de – und mehr als 70 Pro­zent fin­den es sehr sinn­voll, wenn Nach­bar­ge­mein­den in sozia­len Fra­gen mehr zusammenarbeiten.

In den Dis­kus­sio­nen kam immer wie­der der Wunsch, dass es mehr Aus­bil­dung und Kur­se für pfle­gen­de Ange­hö­ri­ge gibt, dass die Aus­bil­dung von Pfle­ge­be­ru­fen gene­rell for­ciert wird und dass Pfle­ge­jah­re für die Pen­si­on ange­rech­net wer­den. „Nur im direk­ten Gespräch mit unse­ren Funk­tio­nä­ren, die ja das Sprach­rohr der ÖVP bei den Men­schen und in den Gemein­den sind, erfah­ren wir die ech­ten Bedürf­nis­se und die Wün­sche derMenschen.

So kön­nen wir bes­se­re Poli­tik machen und die Ideen und For­de­run­gen auch ans Land und nach Wien wei­ter­tra­gen“, meint Bezirks­ob­mann Anton Hüttmayr.

Gemein­den zie­hen mit bei erneu­er­ba­ren Ener­gien
Die von der Bezirks-ÖVP erdach­te Bezirks­platt­form „Hal­lo Nach­bar“, die auch ein Netz­werk für sozia­le Ange­bo­te und Wün­sche sein soll, fin­den 75 Pro­zent aller Funk­tio­nä­re als „Sehr wich­tig“ oder „wich­tig“. Bei den Regio­nal­kon­fe­ren­zen wur­den daher auch vie­le Ideen für die­se Platt­form gesam­melt – die rei­chen von einem Dis­kus­si­ons­fo­rum für die Jugend über eine Tausch­bör­se bis hin zur Pfle­ge­platt­form für den Bezirk Vöcklabruck.

Rund 20 Funk­tio­nä­re haben sich spon­tan bereit­erklärt, an die­ser Platt­form aktiv mit­zu­ar­bei­ten. Ein wich­ti­ger Schwer­punkt bei den Regio­nal­kon­fe­ren­zen war auch das The­ma „Erneu­er­ba­re Ener­gien“. 68 Pro­zent aller Befrag­ten sehen eine Mög­lich­keit, erneu­er­ba­re Ener­gie­for­men direkt in der eige­nen Gemein­de voranzubringen.

Auf gro­ßes Inter­es­se ist dabei das von der Gemein­de Puch­kir­chen vor­ge­zeig­te Modell der „Bür­ger­be­tei­li­gung zur Finan­zie­rung erneu­er­ba­rer Ener­gien“ gesto­ßen. Vie­le Gemein­den kön­nen sich vor­stel­len, auf die­se Art Pro­jek­te wie Pho­to­vol­ta­ik am Gemein­de­amt, Nah­wär­me für neue Sied­lun­gen oder Bio­gas­an­la­gen zu finan­zie­ren und in ihrer Gemein­de umzusetzen.

Unser Modell funk­tio­niert, das haben wir vor­ge­zeigt. Und gera­de in unse­rem Bezirk ist das The­ma der neu­en Ener­gien in aller Mun­de – die Gemein­den zie­hen mit an die­sem Strang und haben hier einen guten Blick für die Zukunft“, sagt Hütt­mayr, der in sei­ner Gemein­de bereits gute Erfah­run­gen mit Pho­to­vol­ta­ik gemacht hat. Eine der vie­len Rück­mel­dun­gen der Funk­tio­nä­re bei den Regio­nal­kon­fe­ren­zen war: „Wenn wir die Dach­flä­chen der öffent­li­chen Gebäu­de im Bezirk zur Ener­gie­ge­win­nung nut­zen kön­nen, dann haben wir enorm viel erreicht.“

Funk­tio­nä­re mit ÖVP-Arbeit im Bezirk sehr zufrie­den
Nicht zuletzt wur­den die Regio­nal­kon­fe­ren­zen von den Abge­ord­ne­ten auch genützt, um ein Stim­mungs­bild für den kom­men­den Bezirks­par­tei­tag im März zu bekom­men. Mehr als 89 Pro­zent aller 350 Rück­mel­dun­gen in den Fra­ge­bö­gen gaben der BezirksÖVP und ihrer poli­ti­schen Arbeit ein „sehr gut“ bzw. „gut“ im Zeug­nis. Zehn Frau­en und Män­ner wur­den kon­kret benannt, die im künf­ti­gen Bezirks­vor­stand mit­ar­bei­ten wol­len bzw. sol­len. Genannt wur­den schließ­lich auch vie­le Wün­sche und The­men, derer sich die ÖVP annah­men soll – wie zum Bei­spiel „Breit­ban­din­itia­ti­ve für länd­li­che Gemein­den“ oder die „Ein­bin­dung von Senio­ren in ehren­amt­li­che Arbeit“ und der Wunsch nach mehr Gemein­de-Koope­ra­tio­nen. „Wir haben immer eine sehr offe­ne und direk­te Gesprächs­ba­sis mit unse­ren Funk­tio­nä­ren gehabt – und das kommt offen­bar gut an“, freut sich Bezirks­ob­mann Hüttmayr.

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