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Kroiß widerspricht Hirz punkto Schließung von Sozialprojekt „Zur Brücke“

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„Arbeitsplätze fördern und nicht Arbeitslosigkeit verwalten“
Eingliederungsquote lag in den letzten Jahren teilweise unter zehn Prozent

Der Bezirksparteiobmann der FPÖ Vöcklabruck, LAbg. Rudolf Kroiß widerspricht dem grünen Klubobmann Gottfried Hirz in Sachen Schließung des Sozialprojektes „Zur Brücke“: „Es gab weder einen vermeintlichen Schulterschluss noch eine etwaige Zusage. Die freiheitliche Position war bei allen Gesprächen klar: Zuerst müssen die Zahlen auf den Tisch und erst dann kann man nach einer Evaluierung über ein gemeinsames Vorgehen diskutieren.“ Kroiß zeigt in diesem Zusammenhang auf, dass derartige Informationen seitens des Betreibers nie offen gelegt wurden.

LAbg. Rudolf Kroiß

„Für mich ist diese Vorgehensweise – nachdem der grüne Klubobmann Hirz im Landtag gescheitert ist – der Versuch, mit diesem Thema politisches Kleingeld zu wechseln und ist leicht durchschaubar“, so der freiheitliche Bezirksparteiobmann. Grund für das Aus seitens des AMS Oberösterreich ist, dass die jüngst vorgelegten Zahlen der letzten Jahre – inklusive Stellungnahme aus dem Wirtschaftsressort des Landes – ein eindeutiges und leider negatives Bild bei diesem sozialökonomischen Projekt zeigen. „Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache und daher ist die Entscheidung des AMS Oberösterreich klar verständlich. Denn in den letzten Jahren lag die Eingliederungsquote teilweise unter zehn Prozent. Das ist deutlich zu wenig, um weiterhin die doch beträchtlichen Subventionsgelder zu rechtfertigen“, so Kroiß.

„Unser Standpunkt ist klar: Sinnvolle Arbeitsmarktpolitik soll Arbeitssuchenden helfen, am Arbeitsmarkt wieder Fuß zu fassen. Es macht keinen Sinn, mit derartigen Maßnahmen die betroffenen Personen für eine geraume Zeit aus der Statistik zu nehmen“, verweist Kroiß darauf, dass es einen wichtigen Wechsel geben muss: „Arbeitsplätze müssen gefördert werden anstatt weiterhin Arbeitslosigkeit zu verwalten.“

Das AMS Oberösterreich habe, betont der FPÖ-Bezirksparteiobmann abschließend, „auf Grund jahrelanger negativer Effizienzzahlen den Fördervertrag für dieses Vöcklabrucker Sozialprojekt gekündigt. Mit den dadurch frei werdenden Mitteln sollen in anderen Bereichen Personen für eine Rückkehr in die Arbeitswelt unterstützt werden. Beim Projekt ‚Zur Brücke‘ müssen sich auch die Grünen endlich eingestehen, dass sich der Arbeitsmarkt – mit allen verbundenen Herausforderungen – gerade im Gastronomiebereich in den letzten Jahren wesentlich verändert hat. Eine verantwortungsvolle und zeitgemäße Arbeitsmarkt-Förderpolitik muss in diesem Bereich neue Wege gehen.“

Foto: FPÖ

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