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Wanderer stürzt fast 20 Meter senkrecht in die Tiefe

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Ein 32-Jäh­ri­ger ist am Sams­tag bei einer Berg­tour auf der Krems­mau­er fast 20 Meter in die Tie­fe gestürzt. Er wur­de mit dem Ret­tungs­hub­schrau­ber ins Kran­ken­haus geflo­gen.

Ein 32-Jäh­ri­ger aus dem Bezirk Gmun­den unter­nahm am 18. Mai 2019 gemein­sam mit sei­ner Freun­din eine Berg­tour auf die Krems­mau­er im Grenz­ge­biet der Bezir­ke Gmun­den und Kirch­dorf. Da der 1.604 Meter hohe Gip­fel der Krems­mau­er wegen umge­stürz­ter Bäu­me nur schwer zu errei­chen war, ent­schloss sich das Paar vor­zei­tig umzu­keh­ren und den Abstieg über den Weg in Rich­tung Grün­au anzu­tre­ten. Auch die­ser Weg war mit umge­stürz­ten Bäu­men ver­legt.

32-Jäh­ri­ger hielt sich an Baum fest

gestal­te­te sich der Abstieg schwie­rig und es muss­te eine geeig­ne­te Abstiegs­va­ri­an­te gesucht wer­den. Zu die­sem Zweck hielt sich der 32-Jäh­ri­ge gegen 15:15 Uhr an einem Baum fest und blick­te über eine Fels­stu­fe hin­un­ter. Plötz­lich gab der Baum jedoch nach und er stürz­te zuerst etwa zehn Meter über die Fels­stu­fe, bei­na­he senk­recht, und anschlie­ßend ca. wei­te­re zehn Meter über stei­les Wald­ge­län­de ab, ehe er ver­letzt lie­gen blieb.

Mit Hub­schrau­ber gebor­gen

Sei­ne Freun­din ver­stän­dig­te sofort über Not­ruf die Ret­tungs­kräf­te und konn­te dabei die genau­en Koor­di­na­ten der bekannt­ge­ben. Der Ver­letz­te wur­de von der Crew des Not­arzt­hub­schrau­bers “Mar­tin 3” am Tau vom Berg geret­tet und ins Kran­ken­haus Kirch­dorf geflo­gen. Er erlitt bei dem Unfall Ver­let­zun­gen unbe­stimm­ten Gra­des.

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