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SPÖ St. Wolfgang, Strobl und St. Gilgen geschlossen für Beteiligung an Kulturhauptstadt-Region 2024

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Als am 12. Novem­ber in Wien die Ent­schei­dung der Jury zur Kul­tur­haupt­stadt 2024 bekannt gege­ben wur­de, gab es gro­ßes Jubeln sei­tens der Salz­kam­mer­gut-Ver­tre­ter. Eben­so beim Live-Stream in der Trink­hal­le wur­de geju­belt. Unklar erscheint die Situa­ti­on immer noch rund um den Wolf­gang­see. Ins­ge­samt sind der­zeit 20 Gemein­den jeden­falls dabei, nicht aber Stro­bl, St. Gil­gen und St. Wolf­gang. Vor allem die Bür­ger­meis­ter der drei Gemein­den zeig­ten sich bis­her skep­tisch. Es besteht aber auch jetzt nach der Bekannt­ga­be noch die Mög­lich­keit, Teil der Kul­tur­haupt­stadt­re­gi­on 2024 zu wer­den.

Kul­tur­haupt­stadt 2024 als Chan­ce für die Regi­on
Das neh­men die SPÖ-Orts­par­tei­en rund um den Wolf­gang­see nun zum Anlass und stel­len sich geschlos­sen hin­ter das Pro­jekt Salz­kam­mer­gut 2024. „Wir soll­ten uns bis zum Früh­jahr par­tei- und gemein­de­über­grei­fend noch für eine Teil­nah­me an der Kul­tur­haupt­stadt­re­gi­on 2024 ent­schei­den. Damit wächst das Salz­kam­mer­gut noch wei­ter zusam­men und wir kön­nen als Gesamt­re­gi­on nur davon pro­fi­tie­ren“, sagt der St. Wolf­gan­ger Vize­bür­ger­meis­ter Wolf­gang Peham.

Uns ist es wich­tig, dass über eine Teil­nah­me an der Kul­tur­haupt­stadt­re­gi­on 2024 eine Dis­kus­si­on auf brei­ter Basis geführt und nicht von Ein­zel­per­so­nen dar­über ent­schie­den wird. Daher wol­len wir das The­ma in die Gemein­de­ver­tre­tung ein­brin­gen und hof­fen auf ein posi­ti­ves Ergeb­nis“, sagt SP-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der von Stro­bl Har­ry Humer.

Foto: SPÖ St. Wolf­gang
v.l.n.r.: Karl Hager, Peter Appes­ba­cher, Andre­as Lim­ba­cher, Hel­ga Stad­ler, Erwin Fischer, Har­ry Humer, Klaus Zika, Josef Hin­ter­ber­ger, Mario Haas, Wolf­gang Peham

Hel­ga Stad­ler, SP-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de sowie Vor­sit­zen­de des Kul­tur­aus­schus­ses in der Gemein­de St. Gil­gen ist der Mei­nung: „Im Mozart­dorf St. Gil­gen hat Kul­tur einen sehr hohen Stel­len­wert. Wir haben 4 inter­es­san­te Muse­en und etli­che wun­der­ba­re Kul­tur­ver­an­stal­tun­gen, wie Kon­zer­te, Lesun­gen, Aus­stel­lun­gen, etc. Hier wird viel Herz­blut und Geld inves­tiert. Gera­de des­halb fin­den wir, dass St. Gil­gen die Chan­ce nut­zen soll, sich doch noch am Pro­jekt Kul­tur­haupt­stadt 2024 zu betei­li­gen.“

Die Kul­tur­haupt­stadt 2024 mit Bad Ischl als Zen­trum ist jeden­falls eine enor­me Chan­ce für unse­re gesam­te Regi­on, auch für die Wolf­gang­see-Gemein­den. Nicht nur im Bereich Kul­tur wird es zu gro­ßen Inves­ti­tio­nen kom­men, son­dern auch dar­über hin­aus bringt es unse­rer Regi­on gro­ße Vor­tei­le“, steht Gemein­de­rat Mario Haas zur Kul­tur­haupt­stadt­re­gi­on Salz­kam­mer­gut 2024.

In einem Gespräch mit den Frak­ti­ons­chefs der ÖVP und FPÖ konn­ten wir uns mitt­ler­wei­le dar­auf ver­stän­di­gen, dass das The­ma Kul­tur­haupt­stadt noch­mals ein­ge­hend in einem offe­nen Kul­tur­aus­schuss in St. Wolf­gang durch Pro­jekt­ver­ant­wort­li­che vor­ge­stellt wer­den soll. Wobei dann auch alle offe­nen Fra­gen und Beden­ken the­ma­ti­siert wer­den sol­len“, gibt SPÖ-Orts­par­tei­vor­sit­zen­der Andre­as Lim­ba­cher aus St. Wolf­gang bekannt.

Bestehen­de kul­tu­rel­le Ange­bo­te nut­zen und aus­bau­en
Deutsch­vil­la, Mozart­haus, Kunst, Musik, Tra­di­ti­ons­ver­ei­ne und vie­les mehr – die Wolf­gang­see­re­gi­on hat vie­le Kul­tur­ange­bo­te zu bie­ten. Die­se bestehen­den Res­sour­cen sol­len genutzt wer­den und wei­ter aus­ge­baut wer­den. Der Anteil der Gemein­den am Gesamt­bud­get ist im Ver­gleich zu ande­ren Kul­tur­pro­jek­ten über­schau­bar und bringt dar­über hin­aus das 5- bis 6‑fache der Inves­ti­ti­ons­sum­me als direk­te und indi­rek­te Wert­schöp­fung für die Wolf­gang­see­re­gi­on.

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