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Gemeinde Vöcklamarkt berichtet

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Gemeindebudget 2020
In der Sitzung am 12. Dezember 2019 beschloss der Vöcklamarkter Gemeinderat mit breitem politischen Konsens das Budget für das Jahr 2020. Der Voranschlag für das Finanzjahr 2020 ist der erste Voranschlag, der nach den Bestimmungen der Voranschlags- und Rechnungsabschlussverordnung 2015 zu erstellen ist.

Fokus der Budgeterstellung
Der Fokus bei der Budgeterstellung lag einerseits bei der Eigenmittelbereitstellung für die geplanten Bauvorhaben (Gemeindeamt und Haus der Gesundheit, Sanierung Kalvarienbergkirche, Sanierung Flachdach Volksschule, Um- und Zubau beim FF-Haus Mösendorf und diverse Straßenbaumaßnahmen) und andererseits bei der Erhaltung bzw. Erneuerung der hochwertigen kommunalen Infrastruktur.

Jahresende 2020
Am Jahresende 2020 wird der Stand an Finanzschulden von rund € 4,37 Millionen auf rund € 4,03 Millionen sinken, wovon € 2,91 Millionen noch für den Bau bzw. die Erweiterung der Wasser- und Kanalanlagen mit langfristigen und geförderten Darlehen aushaften. Dem gegenüber steht ein geplanter Rücklagenstand nach Ende des Finanzjahres von rund € 3,3 Mio.

Kinderbetreuungsangebot mit 1A+ bewertet
Aufgrund des umfangreichen Angebotes in der Kinderbetreuung wurde die Marktgemeinde Vöcklamarkt im OÖ-Kinderbetreuungsatlas 2019 der Arbeiterkammer als eine von nur 43 Gemeinden oberösterreichweit mit 1A+ bewertet.

Für Kinder unter 3 Jahren gibt es zwei Krabbelgruppen mit insgesamt 20 Plätzen.
Die Ferienbetreuung für U3-Kinder, Kindergartenkinder und Volksschüler wird von Schatzis Kinderstube angeboten. Zusätzlich werden derzeit rund 14 Kinder aus Vöcklamarkt von Tagesmüttern beaufsichtigt.

In den Vöcklamarkter Kinderbetreuungseinrichtungen werden derzeit rund 190 Kindergartenkinder betreut. Im Herbst 2019 wurde aufgrund der steigenden Nachfrage und einer durchgeführten Bedarfserhebung die sechste Kindergartengruppe im Pfarrcaritas-Kindergarten wiedereröffnet.

Im Schuljahr 2019/2020 besuchen 535 Schüler aus insgesamt 22 Gemeinden die Schuleinrichtungen Volksschule, Mittelschule und Polytechnische Schule in Vöcklamarkt. Seit dem Schuljahr 2019/2020 gibt es in der Volksschule eine Mittagsaufsicht bis 13:00 Uhr. Ab dem kommenden Schuljahr ist die Einführung der Nachmittagsbetreuung geplant. In der Neuen Mittelschule Vöcklamarkt gibt es die Nachmittagsbetreuung schon seit dem Schuljahr 2017/2018. Heuer nehmen bereits 47 Schüler dieses Angebot in Anspruch.

Die Marktgemeinde Vöcklamarkt leistet für die örtlichen Schulen, Kindergärten und Kinderbetreuungseinrichtungen im Jahr jährlich rund eine Million Euro.

Foto: Marktgemeinde Vöcklamarkt

Foto: Marktgemeinde Vöcklamarkt

Zahlen aus dem Meldeamt – Vöcklamarkt wächst
Im Jahr 2019 stieg die Einwohnerzahl um 157 Personen auf 5.108 Personen, die mit Hauptwohnsitz und 346 Personen, die mit Nebenwohnsitz gemeldet sind und somit auf insgesamt 5.454 Personen.
Die Geburtenbilanz fiel mit 59 wieder sehr positiv und fast ausgeglichen aus (29 Mädchen und 30 Buben). 53 Menschen starben.
18 Paare schlossen den Bund der Ehe / gingen eine eingetragene Partnerschaft ein.

Vöcklamarkt sagt: AdieuÖl!
Die Marktgemeinde Vöcklamarkt ist eine der ersten Partnergemeinden von AdieuÖl und setzt damit ein sichtbares Zeichen für den Klimaschutz. AdieuÖl ist ein umfangreiches Informations- und Aktivitätspaket des Landes, mit dem in Oberösterreich noch mehr Ölheizer zum Umstieg auf erneuerbare Energie motiviert werden sollen.

Oberösterreich hat sich ein klares Ziel gesetzt: Wir wollen raus aus dem Heizen mit Öl! Trotz großer Fortschritte in den letzten Jahren (mehr als 60 % der Raumwärme kommen bereits aus erneuerbaren Energieträgern und Fernwärme), gibt es noch über 100.000 Öl-Zentralheizungen in Oberösterreich. Schwerpunkt sind Privathaushalte, aber auch viele Betriebe haben noch Ölheizungen.

Die Marktgemeinde Vöcklamarkt, als Eigentümerin von zahlreichen Gebäuden, geht in Sachen Nachhaltigkeit und dem Ausstieg aus Öl als gutes Beispiel voran. Seit 2013 sind die Mehrzahl der gemeindeeigenen Gebäude an das Netz der Nahwärme Vöcklamarkt angeschlossen. Dem vormals hohen Verbrauch an Heizöl steht nun ein klimafittes lokales Heizsystem gegenüber. Auch die letzte verbleibende Ölheizung im Bauhof der Marktgemeinde wird mit einem Neubau, der mittel- bis langfristig notwendig ist, entfernt.

Warum AdieuÖl?
Ein Tausch ist einfacher als gedacht
Die Förderungen des Landes unterstützen bei den Investitionskosten für den Tausch. Sie profitieren von den niedrigeren Betriebskosten einer Pelletsheizung oder einer Wärmepumpe sofort, aber z.B. auch dann, wenn Sie in Pension gehen oder das Haus fit für kommende Generationen machen. Erneuerbare Energieträger tragen zur Wertschöpfung in Österreich bei und sind preisstabiler. Öl muss importiert werden und unterliegt starken Preisschwankungen.

Öl schadet dem Klima
Mit einem Jahresverbrauch von 3.000 Litern fossilem Heizöl verursacht man 9.000 kg CO2. Mit einem Benzin-Auto kann man mit 3.000 Litern etwa 43.000 km fahren – also theoretisch rund um die ganze Erde!

Lesezentrum fechila: Zahlen, Namen und Fakten
Das Lesezentrum „fechila“ in Vöcklamarkt kann stolz auf das Jahr 2019 zurückschauen:
Es haben 857 aktive BenutzerInnen insgesamt 16.565 Entlehnungen getätigt. Außerdem sind im vergangenen Jahr 1.051 neue Medien in den Bibliotheksbestand aufgenommen worden. Das Lesezentrum „fechila“ wird also mit durchschnittlich 20 Neuerscheinungen pro Woche bereichert.

Nicht allein diese Zahlen sind großartig, vielmehr noch die Menschen, die alle ehrenamtlich für die öffentliche Bücherei arbeiten: Gabi Eder, Ulla Eiböck, Kerstin Fritz, Dietmar Gföllner, Maria Graef, Sabine Grasl, Rosi Kübler, Christine Mayr, Elli Mayr, Margarete Nammour, Andrea Nußbaumer, Hildegard Pauzenberger, Anna-Maria Schmid, Bianca Schmidt, Gabi Seyringer, Hannelore Stöckl, Renate Zauner, Barbara Zehentner, Fritz Zehentner.

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