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Alkolenker rammte Leitpflöcke, Schneestangen und Parkbank

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Mitt­woch­abend kam ein Alko­len­ker von der Stra­ße ab und ramm­te auf einer Län­ge von ca. 200 Metern sämt­li­che Leit­pflö­cke, Schnee­stan­gen und eine Park­bank.

Ein 33-Jäh­ri­ger Mann fuhr am 18. März 2020 gegen 22:30 Uhr mit sei­nem Pkw auf der See­wal­che­ner Lan­des­stra­ße von Fran­ken­markt in Rich­tung Berg im Atter­gau. Dabei geriet er im Ort­schafts­be­reich von Königs­wie­sen auf die lin­ke Fahr­bahn­sei­te und in den Stra­ßen­gra­ben.

Nach Unfall geflüch­tet

In wei­te­rer Fol­ge beschä­dig­te er mit dem Pkw auf einer Län­ge von ca. 200 Metern sämt­li­che Leit­pflö­cke, Schnee­stan­gen und eine Park­bank. Der 33-Jäh­ri­ge setz­te nach dem Unfall sei­ne Fahrt fort, ohne die­sen bei der Poli­zei anzu­zei­gen.

Kenn­zei­chen­ta­fel über­führ­te Übel­tä­ter

Der ent­stan­de­ne Scha­den wur­de am 19. März 2020 um 8 Uhr der Poli­zei in St. Geor­gen im Atter­gau ange­zeigt. Die Beam­ten fan­den an der Unfall­stel­le eine Kenn­zei­chen­ta­fel und konn­ten so den Len­ker aus­for­schen. Ein ca. zehn Stun­den nach dem Unfall durch­ge­führ­ter Alko­test ergab einen Wert von 0,76 Pro­mil­le Alko­hol­ge­halt. Der Len­ker wird ange­zeigt.

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1 Kommentar

  1. Rudi Froscher am

    aber bit­te, es könn­te ja auch sein, das er nüch­tern gewe­sen ist und durch den Unfall­schock dann nach­träg­lich zu viel Beru­hi­gungs Trunk ein­ge­nom­mern hat? Man soll­te nie­mand vor­ver­ur­tei­len, es heißt ja selbst bei klar ersicht­li­chen Fak­ten, mit Mes­ser und allem was dazu­passt, der mut­maß­li­che Täter.….. so und so. Übri­gens, selbst da, wo tra­gi­scher­wei­se Men­schen ster­ben, haben Unfall­len­ker nach­träg­lich an einen Wild­un­fall geglaubt. Wenn Men­schen betrof­fen sind, dann hat das einen ganz ande­ren Stel­len­wert. Hier ein Unfall In Linz, wo ein Arzt und Unfall­len­ker, nach einem töd­li­chen Unfall sofort in die Werk­stät­te gefah­ren. Ergeb­nis hier: https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/Keine-Anklage-gegen-Arzt-nach-toedlichem-Unfall;art4,976922 Es gilt natür­lich die Unschulds­ver­mu­tung. Auch im Bezirk Vöck­la­bruck, soll­te das genau­so gehand­habt wer­den. Nie­mand weiß wirk­lich ob zum Unfall­zeit­punkt der Alko­hol­pe­gel die erlaub­ten Gren­zen über­schrit­ten hat.