„Man hat den Bauern versprochen, das Agrarbudget bleibe stabil – und jetzt müssen sie trotzdem mehr zahlen.“ Mit diesen Worten kritisiert der Obmann der Freien Bauern Oberösterreich, DI Dr. Arthur Kroismayr aus Regau, die Erhöhung des Tiergesundheitsdienstes(TGD)-Teilnehmerbeitrags, die viele Landwirte in diesen Tagen hart trifft.
„Wer öffentlich behauptet, die Landwirtschaft werde nicht belastet, und dann über Beitragserhöhungen die Bauern zur Kasse bittet, spielt ein falsches Spiel“, so Kroismayr. „Das ist keine ehrliche Politik, das ist ein Taschenspielertrick auf Kosten jener, die tagtäglich für unsere Ernährung und unsere Heimat arbeiten.“
Die Freien Bauern OÖ sehen in dieser Maßnahme ein Symbol für die fehlende Bodenhaftung der Agrarpolitik: „Man redet von Förderungen, aber in Wahrheit werden die Menschen am Land immer stärker unter Druck gesetzt. Immer mehr Auflagen, immer mehr Bürokratie, und jetzt auch noch höhere Beiträge“, betont Kroismayr.
Er fordert Ehrlichkeit, Transparenz und Rücksicht auf die bäuerlichen Familienbetriebe, die das Rückgrat unseres Landes bilden. „Unsere Bauern verdienen Respekt, keine leeren Versprechungen. Freiheit heißt, selbst entscheiden zu können – nicht ständig zahlen zu müssen, weil irgendwo wieder jemand den Rotstift ansetzt.“
Die Freien Bauern OÖ fordern daher, die zuständige Landesrätin Michaela Langer-Weninger auf, die Finanzierung des TGD sicherzustellen und den Bauern die zugesicherte finanzielle Stabilität auch tatsächlich zu gewährleisten. „Wer von Verantwortung und Unterstützung für unsere Landwirtschaft redet, muss sie auch gegenüber den Menschen auf dem Land zeigen“, sagt Kroismayr.











