Am Freitag hat eine Skitour eines 75-jährigen Wieners am Dachsteinplateau in einem Rettungseinsatz geendet. Der Mann konnte aufgrund technischer Probleme und Erschöpfung seine Tour nicht mehr fortsetzen. Bergrettung und Polizei rückten aus, um den Skitourengeher noch bei Tageslicht zu bergen.
Der 75-Jährige begann seine Tour am 17. April 2026 um 8:15 Uhr mit der Auffahrt der Dachstein Krippenstein-Seilbahn. Anschließend fuhr er zur Talstation der Teilstrecke 3, von wo aus er gegen 9:10 Uhr zur sogenannten „Rumpler Runde“ aufbrach – eine Tour, die er laut eigenen Angaben jährlich unternimmt.
Probleme mit der Skibindung
Im Bereich der steileren Passagen am Ramsauer Gletscher kam es wiederholt zu Problemen mit der Skibindung, die sich immer wieder öffnete. Dadurch kam der Skitourengeher nur noch langsam voran. Erst gegen 18:20 Uhr erreichte er den höchsten Punkt der Tour unterhalb des Hohen Dachsteins.
Notruf am Abend
Beim anschließenden Abstieg in Richtung Simonyhütte öffnete sich auf etwa 2.275 Metern Seehöhe erneut der Vorderbacken der Bindung. Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit entschloss sich der Mann gegen 19:15 Uhr, einen Notruf abzusetzen.
Rettung per Hubschrauber
Die Bergrettung Hallstatt, ein Alpinpolizist sowie ein Polizeihubschrauber wurden alarmiert. Es gelang schließlich, den bereits entkräfteten Mann um 20:05 Uhr noch bei Tageslicht zu bergen. Der 75-Jährige wurde zum Parkplatz der Talstation der Krippenstein-Seilbahn geflogen.












