Seit einigen Monaten gibt es Sie bereits, die Kung Fu Schule DÀO YIN YANG. Zuerst wurde im freien trainiert, seit dem Winter wurde der Standort in das Fitnesscenter proLife in Pfandl verlegt.
Jetzt gehts auch am zweiten Standort in Kaltenbach im Turnsaal der Kletterhalle K3 der Naturfreunde los. Seit dem 12. März, also gestern, wird hier trainiert was der Boden so verkraftet. Die Kung Fu Schule unter der Leitung von Chris Roy besteht schon seit letzen Sommer und jeder der Interesse hat ist herzlichst eingeladen am Training mitzumachen. Chris Roy ist Physiotherapeut, Masseur, und Kung Fu Trainer mit 16 Jahren Erfahrung.
Er lehrt das berühmte Shaolin Kung Fu und den Stil Wudang Kung Fu, mit Einflüssen aus der Akrobatik und anderen Stilen. natürlich wird auch besonders auf Selbstverteidigungstechniken Wert gelegt. „Für mich ist es der schönste Sport, weil viele Fähigkeiten abverlangt werden, sowie Kraft, Schnelligkeit, Dehnung und Konzentrationsfähigkeit.“
Chris Roy über die Schule des Kung Fu: „Shaolin Kung Fu ist eine Kampfkunst zum Frieden. Natürlich praktizieren wir effektives Kung Fu mit beinhartem Nahkampf, aber ebenso geht es um eine spirituelle Schule, die dazu führt, dass man Gewalt gar nicht mehr anzieht.“
Energie aus dem Boden holen
Shaolin Kung Fu zeichnet sich vor allem durch starke Arm- und Handtechniken und einen kräftigen Stand aus, mit dem man die Energie aus dem Boden holt. Gekämpft wird mit ganzem Körpereinsatz, aber vor allem mit der Faust, dem Schwert, dem Lang- und dem Kurzstock. „Fortgeschrittene Schüler bekommen durchaus eine strenge und harte Behandlung, es dauert ungefähr ein halbes Jahr die Grundschule zu erlernen wo die Wichtigsten Techniken gelehrt werden, dann gehört man zu den Fortgeschrittenen.
Kung Fu ist in China zu einem Nationalsport geworden, aber was dort heute als Shaolin auftritt, sind Schautruppen. Definitiv könne jeder Kung Fu erlernen. „Das ist keine Elitegruppe“.“Entscheidend ist, dass das Herz offen ist, beziehungsweise Herz und Wille zusammenspielen.“
Auf das Hier und Jetzt fokussieren
Im Kung Fu gibt es keine Symbole wie Gürtel oder Dekorationen. „Bei uns gibt es in der Regel keine oder nur leichte Verletzungen, das passiert in jedem Sport“ Deshalb findet im Training auch Meditation statt, die dabei helfen soll, sich auf das Hier und Jetzt zu fokussieren. Zu erkennen: „was ich ausschicke, das kommt zurück“, sei für jeden Menschen, besonders für jugendliche Kung Fu-Schüler wichtig. „Emotionen und Aggressionen bringen keine Kampfkunst. Je mehr du in dir ruhst, desto stärker bist du.
Mehr Infos gibts auf www.kungfubadischl.com und auf Facebook.












