Die malerische und geschichtsträchtige Stadt in Tschechien war Ausflugsziel des Pensionistenverbands Altmünster. Der Name der Stadt wird vom deutschen Ausdruck „Krumme Aue“ abgeleitet und beschreibt die Form des Geländes, auf dem sich die Stadt ausdehnt. Sie liegt an den S-förmig verlaufenden Mäandern der Moldau. In den lateinischen Urkunden wird die Stadt Crumlovia oder Crumlovium genannt.
Am Vormittag erkundeten die Pensionisten die wunderschön renovierte Altstadt mit unzähligen romantischen Gässchen und Plätzen. Einige besonders Sportliche bewältigten den steilen Anstieg zum Schloss Krumau. Auf dem sieben Hektar großen Schlossareal befinden sich vierzig Gebäude und Paläste sowie fünf Schlosshöfe und der Schlossgarten. Nach der Prager Burg ist das Renaissanceschloss der zweitgrößte historische Bau in Tschechien.
In einem urigen Restaurant in der Altstadt mundete dann das Mittagessen, besonders die herrlichen böhmischen Mehlspeisen, wie Dukatenbuchteln, Mohnnudeln, Palatschinken oder Liwanzen. Auch das eine oder andere tschechische Bier rann die durstigen Kehlen hinunter.
Frisch gestärkt ging‘s ans Moldauufer zu einer Floßfahrt. Auf einem Holzfloß präsentierte sich Krumau aus einer besonderen Perspektive. Ruhige Flusspassagen wechselten sich mit rasanten Fahrten über Wehre ab. Die Flößer erklärten so manche Details zu den Sehenswürdigkeiten.
Alle waren begeistert und dankten der Organisatorin Johanna Gerhardinger für diesen schönen Tag. Auffallend waren – ähnlich wie in Hallstatt – die zahlreichen südostasiatischen Touristen. Krumau ist genauso wie Hallstatt UNESCO-Weltkulturerbe.




















